Petit voyage à Bitche

Am 10.05. sind wir, die Klasse 10b auf Initiative von Frau Hornung, gemeinsam mit Frau Hornung und Frau Lange mit dem Bus nach Bitche, einer kleinen Stadt in Frankreich gefahren. Dort haben wir uns mit Schülern der dortigen Schule getroffen. Im Vorfeld haben wir bereits Kontakt aufgenommen und uns online kennengelernt. Ursprünglich war ein Austausch in beide Richtungen geplant, Corona bedingt aber leider nicht möglich. So konnten die Franzosen nicht zu uns kommen. Deshalb haben wir uns umso mehr gefreut, als feststand, dass wir zu ihnen fahren können.

Um 8:00 Uhr morgens ging es los. Wir sind gemeinsam mit dem Bus Richtung Bitche gefahren. Auf der Fahrt durften wir kurze Referate mancher Schüler zu in Frankreich aktuellen Themen hören. So verging die Zeit schnell und wir sind nach einer zweistündigen Fahrt gut in Bitche angekommen. 

Dort wurden wir freundlich von unseren Austauschpartnern, deren Lehrer Monsieur Maugé und dem Schuldirektor empfangen. Nach der Begrüßung durch den Schuldirektor haben wir uns gemeinsam mit unseren Austauschpartnern auf eine Stadtführung begeben. Dabei haben wir viel über die Geschichte von Bitche erfahren und konnten uns von einem kleinen Hügel aus einem Überblick über die Stadt verschaffen.

So haben wir erfahren, dass Bitche aus der auf einem Hügel liegenden Festung und den beiden danebenliegenden Städten Kaltenhausen und Rohr entstanden ist. Davor bildete die Festung die Stadt. Von der Festung blieb nach mehreren Kriegen nur eine Kapelle übrig. Es gibt auch eine Legende, die sich um die Festung dreht. Darin heißt es, dass es einen Tunnel von dieser Festung zur nächsten gibt und die Menschen deshalb immer eine Fluchtmöglichkeit hatten.

In Bitche gibt es auch noch ein ehemaliges Lazarett, dass kurzzeitig ein Gefängnis war und heute eine Bücherei beinhaltet. An den Wänden des Gemäuers kann man immer noch Namen von Soldaten erkennen, die sich während ihrer Inhaftierung dort verewigt haben. Manche dieser Inschriften stammen noch aus den napoleonischen Kriegen.

Drei weitere beeindruckende Bauwerke sind das Franziskaner-Kloster, die evangelische Kirche, sowie die katholische Kirche. Die Franziskaner sind ein Bettelorden, deren Kloster in Bitche bis vor 20 Jahren bestand. Heutzutage beherbergt es mehrere Wohnungen.

Im Gegensatz zu vielen anderen anliegenden Städten gibt es in Bitche nur ein Haus im Jugendstil. Dieses wurde 1904 gebaut. Es gibt außerdem ein Fachwerkhaus mit einem stolzen Alter von über 400 Jahren!

Bitche erlebte viele Kriege, weshalb es auch eine gute Stadtbefestigung gab. Diese bestand unter anderem aus einer Stadtmauer und einem Weiher. Die Stadtmauer wurde nach dem 2. Weltkrieg abgeschafft und es gibt nur noch ein bestehendes Tor mit dem Namen „Straßburger Tor“ da es nach Straßburg führte. Der Weiher ist auch Namensgeber einer Kapelle die im Volksmund „Weiher Kapelle“ heißt. 

Nach dem lehrreichen Rundgang durch die Stadt gab es Mittagessen in der Kantine der Schule. Dieses läuft ganz anders ab als die Essensausgabe bei uns: Es gibt nur ein Gericht, aber man darf selbst entscheiden, wieviel man wovon möchte.

Es gab Cordon Bleu mit Kartoffeln, dazu Salat und zum Nachtisch Obst und Pudding sowie eine vegetarische Variante. Anschließend haben wir Zeit bekommen, um mit unseren Austauschpartnern an einem deutsch-französischen Projekt zu arbeiten. Dabei sollten wir den Lieblingsort von unserem Partner in der jeweils anderen Sprache vorstellen. Anschließend haben wir uns unsere Projekte gezeigt. Spätestens jetzt wurde auch deutlich, dass sowohl wir als auch die Franzosen teilweise unsere Probleme mit der jeweils anderen Sprache haben.

Am Ende des Tages waren wir alle erschöpft aber wir haben die Zeit in Bitche genossen und bleiben auch weiterhin mit unseren Austauschpartnern in Kontakt.

Hannah Kölker, 10b

5d auf Achse

5b auf Achse – Deutschunterricht außerhalb des
Klassenzimmers
Die neuen Möglichkeiten und Freiheiten der Corona Verordnung
nutzten die 29 Schülerinnen und Schüler der 5b ab Februar und verließen für den
Deutschunterricht das Klassenzimmer und das Schulgelände.
Erste Station: Staatstheater! Auf Teppichen und Tüchern verwandelten
zwei Schauspielerinnen, eine Musikerin und ein Schauspieler das Kleine Haus im
Staatstheater in einen Palast aus 1001 Nacht – so hieß auch das
Weihnachtsstück, das die Klasse 5b mit Frau Weber und Frau Rostock im Februar
besuchte. Auch im Zuschauerraum wurde getanzt und geklatscht – der Funke sprang
von der Bühne auf die jungen Besucher über. Die Veranstaltung war ein gelungener
Abschluss der Unterrichtseinheit Märchen im Deutschunterricht.
In der Kinder- und
Jugendbibliothek im Prinz Max Palais beantworteten die Jungen und
Mädchen in kleinen Teams die Fragen der
Tablet- Rallye. Die lesebegeisterte Klasse war in ihrem Element. Mit Frau
Schwan und Frau Rostock schleppte die Klasse dann viele ausgeliehene Bücher
zurück zur Schule. Dieser Lerngang eröffnete den Reigen der Buchvorstellungen
im Unterricht, ein wichtiger Baustein der Leseförderung im Deutschunterricht.
(Text/ Fotos: Rok)

Schreibwettbewerb

Schulpreis für Alida Hitzeroth beim 5. Schreibwettbewerb der
Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe und der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe

„Lust am Schreiben?“ so lautet der Titel des
Schreibwettbewerbs der Jugendstiftung, an dem Alida Hitzeroth (9d) erfolgreich
teilnahm. Die junge Autorin überzeugte mit ihrem Text „Von Angesicht zu Angesicht“,
den sie zum Thema des Wettbewerbs „Ohne Masken“ schrieb. Dabei spielt ihre
Geschichte nicht, wie man vermuten könnte, während der aktuellen Pandemie,
sondern umfasst eine Kriminalgeschichte im Venezianischen Karneval. Ihr Text ist
einer von insgesamt 246 eingereichten Aufsätzen aus 21 Gymnasien. Wir
gratulieren der Schulsiegerin. (Foto/ Text Rok)

Studienfahrt München

Am dreißigsten Mai sind wir, einunddreißigSchüler*innen der K1, mit Frau Fleckenstein und Herrn Kasper nach München gefahren. Nachdem wir von dem exzellenten Service der Deutschen Bahn Gebrauch gemacht hatten, haben wir unser Gepäck im Wombats City Hostel gelassen und uns mit der Straßenbahn zum Marienplatz aufgemacht. Dort erhielten wir eine Stadtrundführung, die uns unter anderem um die Entstehungsgeschichte der Frauenkirche bereicherte. Bemerkenswert war außerdem das Denkmal für Michael Jackson, das sich, liebevoll mit Blumen bestückt, vor dem von Michael Jackson oft besuchten Bayerischen Hof befindet. Etwas später sind wir ins Brauhaus. Am Dienstag haben wir das Deutsche Museum besucht und den Tag darauf fuhren wir nach Dachau, um dort im ehemaligen Konzentrationslager einen geleiteten Rundgang wahrzunehmen. Am Donnerstag machten wir einen Abstecher in die Alte Pinakothek, um uns die Ausstellung der Neuen Pinakothek anzusehen, die gerade renoviert wird. Dort bekamen wir unter anderem die tragische Geschichte Van Goghs zu hören, dessen Werke erst nach seinem frühen Tod die ersehnte Anerkennung erlangten. Danach begaben wir uns außerdem zu der Ludwig-Maximilians-Universität, um die Gedenkstätte der Weißen Rose zu besuchen. Abgeschlossen haben wir die Studienfahrt abends mit einem Besuch des Nationaltheaters, um uns die Oper „Otello“ des Komponisten Giuseppe Verdi anzuhören beziehungsweise anzuschauen. Am Freitag haben wir uns in aller Frühe wieder auf den Weg nach Karlsruhe gemacht und sind schließlich von der erlebnisreichen Fahrt zurückgekehrt.
Bericht: Giulia Hasenbusch
Bild: ein freundlicher Portier des Nationaltheaters

Bundesjugendschreiben

5 d beim Bundesjugendschreiben erfolgreich

Computertastatur wird beherrscht

Zum Abschluss der Einheit in Medienbildung ‚Word und Tastatur‘ haben die Kinder der 5 d beim diesjährigen Wettbewerb der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien (BJCKM) teilgenommen. Dabei schrieben die Mädchen und Jungen 10 Minuten einen Text ab. Hier kommt es dabei sowohl auf die Geschwindigkeit als auch auf das Richtigschreiben an. Dass die Kinder gekonnt mit der Tastatur und der Speicherung der Texte umgehen können, ist dabei selbstverständlich.

Zwölf Kinder waren dabei erfolgreich: Noah Xie, Lehrerin Monika Schilli, Gabriel Huber, Matilda Wünsche, Sophie Shin, Fannie Scheffelmeier, Elena Kreiner, Luca Janka, Bruno Grimberger, Lara Eberitzsch, Lennart Koblé, Tudor Atanasoaei, Johannes Ullmann, Schulleiterin Sarah Lumpp (von links).

JUGEND MUSIZIERT

Erfolge beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert

Wie auch in den vergangenen Jahren konnten sich einige unserer Schülerinnen und Schüler für den Bundeswettbewerb Jugend Musiziert qualifizieren. 

Vom 02.-09. Juni fanden in Oldenburg die finalen Vorspiele statt, aus denen einige unserer Schülerinnen und Schüler als Preisträger hervorgingen. Dazu gratulieren wir folgenden Personen ganz herzlich: 

Roman Unzer, 7d, Klavier (Kammermusik), 2. Preis

Mai Johannsen, 8d, Oboe, 2. Preis

Nuria Bauer, 8e, Gesang (Kammermusik Alte Musik), 3. Preis

Aristophanes Kammenos, 8e, Violoncello (Kammermusik Alte Musik), 3. Preis

Mac-Carty, Charlotte, 8e, Oboe (Duo), 2. Preis 

Vanessa Stößer, 8e, Klavier (Duo), 2. Preis

Na-Nun Jung, 9d, Violine, 2. Preis

Leonie Steppe, K1, Gesang (Vokalensemble); 2. Preis 

Leonie Steppe, K1, Horn (Kammermusik), 3. Preis 

Konstantin Arestov, K2, Violoncello (Ensemble), 1. Preis

Konstantin Arestov, K2, Violoncello (Solo), 2. Preis

Life Sciences Schülerkongress

Zwei Abiturient:innen des Helmholtz-Gymnasiums nahmen am Life-Sciences-Schülerkongress in Basel und Lörrach teil

Von Mittwoch bis Donnerstag, den 01. bis 02. Juni 2022 fand der 20. Life Sciences Schülerkongress statt. Insgesamt nahmen 60 ausgewählte Schülerinnen und Schüler von 24 Schulen aus dem Elsass, der Nord-West-Schweiz und dem Regierungsbezirk Freiburg am Kongress teil. 

Das Helmholtz-Gymnasium, Karlsruhe wurde vertreten durch Peining Zhang und Max Parodi, die beiden Abiturient:innen qualifizierten sich durch eine überdurchschnittliche Motivation für die Fächer Biologie und Chemie. 

Ziel der Veranstaltung war, die Motivation der Schülerinnen und Schüler für Fragestellungen aus dem Bereich der Life Sciences und der Naturwissenschaften im Allgemeinen zu fördern und das gemeinsame Interesse für die interkulturelle und grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt standen der Austausch mit Wissenschaftlern, Vertretern der Wirtschaft und den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern. Verschiedenste Themenfelder aus der Life Sciences wurden vorgestellt, die ethischen Aspekte diskutiert und einige Ausblicke gewagt. Dies wurde durch Vorträge von Fachwissenschaftlern und Schülern und einem Besuch des Universitätsspitals erreicht.

Die erste Station des Kongresses war der Besuch des Pharmazeutischen und des Anatomischen Museums Basel. Die zweite Station des Kongresses war das Universitätsspital Basel. Zunächst gab Dr. Christian Lerner von der Hoffmann-La Roche AG den Teilnehmer:innen einen Einblick in die Geschichte seiner Firma und den Weg der Entwicklung neuer Medikamente. Im Anschluss stellte er kurz seinen Lebenslauf und die Herausforderungen bei der Suche neuer Substanzen für die medizinische Anwendung vor. Hierfür stehen den Forscherinnen und Forschern über 2.000 000 Substanzen zur Verfügung. Im Anschluss führt die beiden Professoren Tobias Breidthardt von der Klinik für Inneres und Prof. Christian Müller vom Universitären Herzzentrum in diagnostische Studien der Klinischen Forschung ein. 

Mit dem Zug ging es danach nach Lörrach. Nach einem kurzen einchecken im Hostel Heimathafen und einem gemeinsamen Abendessen in einer nahegelegenen Pizzeria erfolgten die abendlichen Schülervorträge.

Der zweite Kongresstag stand ganz im Zeichen von vier Referentenvorträge. Den Anfang machte Frau Dr. Margherita Turco vom Friedrich Miescher Institut in Basel (FMI). In ihrem englischen Vortrag beschrieb sie die Erforschung der der Funktionsweise der Plazenta mit sogenannten Plazenta-Organoiden. Mit diesen Zellmodellen werden insbesondere Genwirkketten und die hormonelle Kommunikation der verschiedenen Plazenta-Gewebe untersucht. Auf sie folgte Dr. Jan Brix von der Universität Freiburg, der über den aktuellen Forschungsstand im Bereich der Anwendung von CRISPR/Cas9 allgemein und im Besonderen in der Medizin berichtete. Beispielsweise können Tomatenpflanzen so verändert werden, dass die Pflanzen mehr Vitamin D3 herstellt. Dies geschieht durch das Ausschalten eines Enzyms, das für den Abbau von Vitamin D3 verantwortlich ist. Herr Dr. Michael Stadler, ebenfalls vom FMI in Basel, das eng mit der Novartis International AG assoziiert ist, zeigte auf, dass die Biologie inzwischen eine sehr datenreiche Wissenschaft ist. Bereits Medel hat in seiner Zeit ca. 28 000 Erbsenpflanzen kultiviert und ausgewertet. Heute entspreche diese Datenmenge ca. einem Kilobyte, die er in 7 Jahren ermittelte. Heute generieren moderne Geräte bis zu 100 Gigabyte in einer Woche. Daher ist die Bioinformatik mittlerweile eine wesentliche Disziplin in der medizinischen Forschung, um die Daten zu verarbeiten. Wie dies heutzutage geschieht, zeigte Herr Stadler an verschiedenen Beispielen eindrücklich auf. Den Abschluss machte Prof. Christoph Handschin vom Biozentrum der Universität Basel mit seinem Vortrag „Was Muskeln stark und krank macht.“. Seine Arbeitsgruppe schaut sich einerseits den Einfluss von Training auf den Muskel hat und anderseits die Ursache von Krankheiten, wie der Muskelschwund. Diese sogenannte Kachexie kommt häufig in Zusammenhang mit einer Krebserkrankung vor. Die Frage ist, ob Training einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat. Beispielsweise hat sich die durch den Krebs ausgelöste Anämie in Mausexperimenten durch Training verringert. Bei der Analyse des Blutes zeigte sich, dass es deutliche Unterschiede zwischen dem Blut gesunder und kranker Mäuse gab. Training der Muskulatur hat also eine entgiftende Wirkung auf das Blut. Insgesamt deckten die vier Referenten ein breites Themenfeld aus dem Bereich der Life Sciences ab und die Schülerinnen und Schüler hörten gebannt zu bzw. stellten vertiefende Fragen.

Nach dem verdienten Mittagessen stellten sich die vier Forscherinnen und Forscher in Kleingruppen den Fragen der Teilnehmer. Ziel war es, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten erhielten von den Erfahrungen der Referenten zu profitieren. Dies wurde in drei Runden, bei denen jede Schülerin jeder Schüler alle drei Referenten für jeweils 25 Minuten zur Verfügung stand, intensiv genutzt.

Zwar war die Terminplanung nach dem schriftlichen Abiturprüfungen, der Studienfahrt nach München und den bevorstehenden mündlichen Abiturprüfungen etwas stressig, doch hat sich der Besuch des Life-Sciences-Schülerkongress auf jeden Fall gelohnt, meinten Max und Peining. Wir haben einen sehr guten Einblick in die Arbeitsweisen der verschiedenen Forscher:innen erhalten. Der Kongress vertiefte das in der Schule Erlernte. Beide sehen sich durch den Besuch des Kongresses hoch motiviert ein Studium im medizinischen Bereich anzustreben.

Text: Doris Wolff

Pangea-Wettbewerb

Pangeawettbewerb – Zwischenrunde

Für die Zwischenrunde des Pangeawettbewerbs hatten sich 23 Schülerinnen und Schüler unserer Schule qualifiziert (siehe früheren Artikel). Von den 21, die dann auch tatsächlich online teilgenommen haben, kamen acht unter die TOP50 ihrer Altersklasse bundesweit! Es sind dies: Guanyue Luca aus der 5b, Lara und Moana aus der 5d, Viola (6c), Jonathan (7b), Jiamin (8b), Svea (9b) und Alexandra (9c). Sie wären berechtigt, an der Finalrunde teilzunehmen, die aber coronabedingt auch dieses Jahr leider wieder ausfällt.

Trotzdem dürfen sich die Schülerinnen und Schüler über diesen tollen Erfolg freuen!

Text: Gabriele Möhler

Klasse 9 – Radiobeitrag

Unsere neunten Klassen haben unter der Leitung der Musiklehrerin Alina Stadler im Rahmen der Unterrichtseinheit „Ausdruck und Wirkung“ Gedichte und Texte vertont. Ihre Ergebnisse sind im Radiosender Querfunk am 14.05.2022 um 18 Uhr auf der Frequenz 104,8 oder online unter www.querfunk.de zu hören. In dem Projekt ging es darum, den Inhalt von Gedichten und teilweise selbstgeschriebenen Texten in Musik umzusetzen. Es wurden Stimmungen und Bilder, beziehungsweise Metaphern, aufgegriffen und mit Musik Geschichten erzählt. Ziel des Projekts war es, dass sich die Schüler und Schülerinnen einerseits mit verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten von Musik beschäftigten und andererseits digitale Methoden zur Musikproduktion kennenlernten und anwendeten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Hören!

7d Klassenfahrt

Die ländliche Klassenfahrt der 7d

Von Kinan und Danylo

Für die Klasse 7d war es ein besonderer Aufenthalt auf dem Wolfshof im Schwarzwald… 

Treffpunkt war der Zoo am Hauptbahnhof um 8:15 Uhr. Zunächst mussten wir uns, wie auch in der Schule, auf das Coronavirus testen. Doch dann ging es auch schon los. Es war eine ungemütliche, aber dennoch schöne Fahrt in der Regionalbahn in Richtung Simonswälder Tal (Schwarzwald). 

Nach unserer Ankunft am Wolfshof, wobei wir die letzten Kilometer gehen mussten, spielten wir ein Kennenlernspiel. Sodann gab es bereits ein kaltes Mittagsbuffet zur Stärkung, im Anschluss fand die Zimmereinteilung statt. In jedes Zimmer kamen  2-5 Schülerinnen und Schüler; zum Glück durften wir selbst entscheiden, mit wem wir in eines wollten. Es gab genug Zimmer. Des Weiteren bekamen wir Zeit für uns, bis das Abendessen begann. Zum Abendessen gab es Pizza mit unterschiedlichen Zutaten. Die Besonderheit: Jede Schülerin und jeder Schüler fertigte für jemand anderen eine, welche dann auf freiem Lagerfeuer gebacken wurde.

Darauf folgte der Aufbau des Lagers zum Biwakieren, also unter freiem Himmel schlafen. Gegen alle Erwartungen war das Wetter an diesem Abend relativ gut, daher kam es dazu, dass einige Mutige diese einmalige Gelegenheit gleich nutzten. Nach der ruhigen und gemütlichen Nacht auf dem Lager, ging es ab in den Essraum zum Frühstücken; das Frühstück sowie fast alle Gerichte wurden während der ganzen Klassenfahrt nur von den Schülerinnen und Schülern unter der Anleitung eines der Erlebnispädagogen zubereitet. Ein gutes Stündchen bekamen wir wieder für uns, doch dann wurden wir zu den sogenannten Geländespielen herbeigerufen.

Das waren Spiele, die man draußen mit der ganzen Klasse spielte, wie zum Beispiel „Capture the flag“. Dabei wird die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt, jede Gruppe bekommt eine Flagge und Ziel ist es, die Flagge der anderen Gruppe zu erobern. Als diese erledigt waren, durften wir ebenfalls in zwei Gruppen das Baumklettern ausüben. Vor dem Haus, auf dem Wolfshof befand sich ein Baum, welcher dafür angestrebt wurde. Wer wollte, konnte diesen Baum mit Sicherung erklimmen.

Diese Aktion hat viele Schülerinnen Schüler über ihre Grenzen gebracht und so manchen stolz gemacht. Zu Mittag gab es dann, wie am Tag zuvor, ein kaltes Mittagsbuffet. Nach diesem Punkt wurden von uns wieder Geländespiele gespielt, ähnlich wie auch „Capture the flag“. Ferner haben sich ein paar unserer fleißigen Mitschülerinnen und Mitschüler „freiwillig“ bereiterklärt für uns ein Spaghetti-Gericht zu kochen. 

Die Nachtaktion, der wir gegen 19 Uhr nachgingen, war für uns alle eine neue und äußerst wichtige Erfahrung. Es fing damit an, dass wir einen Berg hinaufstiegen. Dort hielten wir an einer Stelle an um fünf Minuten schweigend den Waldgeräuschen zu lauschen. Auf dem Rückweg ging jeder einzeln auf dem waldigen Berg zurück zum Wolfshof. Es war schon tiefdunkel und man wurde nur von ein paar auf dem Weg platzierten Teelichtern geführt. Als alle mehr oder weniger wohlbehalten zurückkamen, wurde uns eine Geschichte am Lagerfeuer von einem der uns begleitenden Erlebnispädagogen vorgetragen. Die Lehre aus dieser besagte, dass man in manchen Situationen besser schweigen sollte. So saßen wir noch alle schweigend für eine Viertelstunde um das Lagerfeuer versammelt, bis nach und nach jeder das Bett aufsuchte. 

Nach einer erholsamen Nacht, die um acht Uhr endete, kam auch die letzte Schülerin an, die krankheitsbedingt nicht von Anfang an dabei sein konnte. Also wurde gefrühstückt und gegen zehn Uhr fand eine äußerst interessante Aktion statt, die viele überraschte! Wir begingen eine vierstündige GPS-Tour, die wegen Unstimmigkeiten beim Teamwork einigen auf die Nerven ging. So kam es dazu, dass manche Kameraden Abkürzungen nahmen um früher am Wolfshof anzukommen. Viele waren nass und ein bisschen erschöpft, denn es regnete. Es folgte das übliche Mittagsbuffet.

Das Abendessen sollte eine Überraschung werden und die Erlebnispädagogen kochten, wir durften die Küche nicht betreten. Schließlich war es soweit: Wir wurden in den oberen Gesellschaftssaal geschickt. Auf dem Boden waren kleine Teppiche um mit Essen gefüllte Töpfe rund verteilt. Der Geruch von Reis und einem faden Brei lag im Raum. Jeder bekam einen bis zum Rand gefüllten Teller voll mit Reis, Dal und Fladenbrot. Weil man das Gericht traditionell mit der rechten Hand zu sich nimmt, wussten viele nicht damit umzugehen, worunter der Boden litt. Da das Dal etwas fad war, war ging der Tag geschmacklos zu Ende. 

Der Donnerstag war der Letzte relativ entspannte Tag. Jener Tag wurde geprägt von Workshops z.B.: Fotoworkshop oder Henna-Tattoo-Workshop.

Der Donnerstag war auch der Tag des „Bunten Abends“. Der Bunte Abend war der letzte Abend unseres Aufenthalts am Wolfshof. Dabei wurde zu den Lieblingsliedern der Schülerinnen und Schüler getanzt und gesungen, Süßigkeiten gegessen und massenweiße Koffein in Form von Cola konsumiert, was den meisten wahrscheinlich auch verhalf lange wachzubleiben. Der Höhepunkt des Abends war, als wir einen Erlebnispädagogen und einen Schüler der „unbedingt“ dazugehören wollte mit 11 mit Wasser bis zum Rand gefüllten Gefäßen und einer Mülltonne begießen durften. Wir bekamen zwei Minuten zum Auftreiben sämtlicher Töpfe. Darauf standen alle Schüler in einem Kreis um die jeweiligen Personen und spritzen sie mit vollster Wucht ab. Somit gingen alle glücklich ins Bett. 

Der Freitag war der Tag des Aufräumens und Zusammenpackens. Jeder Schüler und jede Schülerin bekam eine Aufgabe, zum Beispiel die Toilette putzen. Wir verließen den Wolfshof sauber und ordentlich, wie es sein sollte. Nach einer wiederholt ungemütlichen Fahrt nach Hause, wobei manche Mädchen einem unglücklichen Schüler ein „Makeover“ verpassten, kamen wir am Hauptbahnhof an. Von dort ging jeder seinen eigenen Weg nach Hause. 

Am Donnerstag nach der Fahrt haben wir uns in einer Klassenlehrerstunde über unsere Erlebnisse ausgetauscht. Die Klasse empfand die Fahrt als schön. Viele wollten die N.E.W., also die Organisation mit der wir unterwegs waren, weiterempfehlen. Ebenfalls für gut befunden wurde der Wolfshof, welcher bereits seit 1665 besteht. Er befände sich in „Herrlicher Natur“ und hätte „Rustikales Flair“.

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