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12345678 Besuch der Franzosen in KA9 Besuch der Franzosen in KA



Aufenthalt der französischen Austauschpartner in Karlsruhe


Am 7. Dezember letzten Jahres besuchten uns für eine Woche unsere französischen Austauschschüler aus dem 20.000 Einwohner-Städtchen Oyonnax. Da wir bislang nur den Namen, das Alter und den Wohnort unseres Austauschpartners kannten, waren wir alle ein bisschen aufgeregt als wir am Samstagabend auf dem Karlsruher Hauptbahnhof standen und auf den TGV warteten. Nachdem wir unsere Austauschschüler begrüßt hatten, stand uns der gesamte Sonntag mit ihnen zur Verfügung. Viele von uns trafen sich mit anderen Austauschteilnehmern und besuchten zum Beispiel den Weihnachtsmarkt, gingen Schlittschuh laufen oder lernten sich näher kennen. Andere hingegen verbrachten den freien Tag mit der Familie, so dass sie den Austauschschülern den Turmberg, den Schlossgarten oder andere Karlsruher Sehenswürdigkeiten zeigten. Am Montag wurden die Franzosen, nach einem gemeinsamen Frühstück in der Schule, im Rathaus empfangen. Der Nachmittag stand uns frei zur Verfügung. Der Hauptbestandteil der Kommunikation zwischen den Deutschen und den Franzosen war entweder Zeichensprache oder eine Mischung aus den uns bekannten Sprachen. Die folgenden Tage begleiteten die Franzosen uns in den Unterricht, besuchten den Schlossgarten, fuhren nach Heidelberg, gingen zusammen mit uns kegeln, schauten die Ausstellung von Sascha Walz im ZKM an und fuhren mit uns nach Raststatt in das Mercedes-Benz Werk, um im Rahmen einer Werksbesichtigung etwas über die Produktion des Automobils zu erfahren. Am letzten Abend versammelten sich noch einmal zum Abschied so gut wie alle Austauschteilnehmer im Schlossgarten.



Unser Aufenthalt in Frankreich


Nach fast acht Stunden Zug- und Busfahrt kamen wir am 19.01.2014 gegen Nachmittag in Oyonnax an. Zunächst begrüßten wir unsere Austauschpartner mit der dazugehörigen Gastfamilie, anschließend fuhr jeder von uns mit einem mulmigen und aufregenden Gefühl in das französische Zuhause, das für eine Woche auch unseres sein würde. Am nächsten Morgen begleiteten wir unsere Austauschpartner bei einem normalen französischen Schultag. Dort fielen direkt ein paar Unterschiede zu einer deutschen Schule auf, es wurde zum Beispiel nicht gerne gesehen, wenn jemand in dem Schulgebäude Essen zu sich nahm. Wurde der Hunger zu groß blieb uns nichts anderes übrig als mit unserem mitgebrachten Vesper in den Toiletten zu verschwinden. Die Schulklingel hatte einen so schrillen Ton, dass wir zunächst von einem Feueralarm ausgingen. Ich glaube von uns wird sich seit diesem Zeitpunkt niemand mehr über den Ton der Schulklingel vom Helmholtz beschweren. Außerdem gab es für jedes Fach einen speziellen Raum, vor dessen Betreten man sich vor der Tür anstellen musste damit die Anwesenheit geprüft werden konnte. Nachdem wir den Vormittag über Unterricht hatten, gab es von 13 Uhr bis 14 Uhr eine Mittagspause, in welcher wir in der Kantine aßen. Im Vergleich zu unserer Kantine erscheint diese schon fast riesig. Der französische Schultag ist wesentlich länger als der unsere, viele Franzosen gehen für gewöhnlich erst gegen 18 Uhr nach Hause. Am nächsten Tag besuchten die Deutschen anstelle des Nachmittagsunterrichts ein Theaterstück über Marie Tudor. Leider reichten für dessen vollständiges Verständnis die Französischkenntnisse vieler von uns nicht ganz aus, es bereitete aber trotzdem Spaß die Aufführung der etwas anderen Art anzuschauen. Im selben Gebäude befand sich auch das von uns ebenfalls besuchte Museum, das etwas über die Geschichte der Stadt mit ihren Plastikfabriken und der Herstellung der ersten Kämme erzählte. Oyonnax ist bekannt für die Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffteilen verschiedenster Verwendungszwecke. Mitte der Woche machten wir einen Ausflug in den Schnee um Skifahren zu gehen. Zwar mussten wir lange Bus fahren, dafür haben wir dann allerdings auch eine wunderschöne Schneelandschaft zu Gesicht bekommen. Neben dem Skifahren machten wir eine Schneeballschlacht in dem mehrere Zentimeter hohen Schnee, was uns glaub ich allen ziemlich gut gefallen hat, da man einen solchen Anblick in Karlsruhe nicht bekommt. Am Tag darauf hatten wir die Möglichkeit in der Schule, die erstaunlicherweise eine eigene riesige Plastikfabrik beinhaltet, Eiskratzer, T-Shirts und Tabletts selbst zu entwerfen und zu gestalten. Dies gelang zwar nicht immer, dafür sind wir aber jetzt in Besitz persönlicher Andenken, die typisch für die Stadt sind. Am letzten offiziellen Tag waren wir in Lyon, der drittgrößten Stadt Frankreichs, wo wir die Kathedrale, von der man die gesamte Stadt überblicken kann und die Innenstadt besichtigten. Einen krassen Kontrast zu der sonst so schönen Stadt bildeten die einzelnen kleinen Slums, die sich direkt an der Ausfahrt Lyons befinden. Am letzten Tag, den die meisten von uns vormittags mit ihrer Austauschfamilie verbrachten, sind wir gegen Abend noch alle zusammen (Deutsche und Franzosen) Laser Tag spielen gegangen, was eigenständig von den französischen Gasteltern organisiert wurde. Der Nervenkitzel des Spieles und der gemeinsame Spaß führten zu einem schönen Abschluss.


Alles in allem war es für uns eine erlebnisreiche Woche mit unterschiedlichen Empfindungen. Dem Wortschatz an französischen Wörtern und Ausdrücken konnte es zumindest nicht schaden. Für mich war es eine schöne Erfahrung, da ich eine sehr nette französische Familie kennen gelernt habe und für eine Woche mal ein anderes Leben führen konnte. Ich für meinen Teil würde wieder an einem Austausch teilnehmen, da ich es mag neue Eindrücke zu sammeln und andere Kulturen kennenzulernen. Ich finde es erstaunlich was es für einen Unterschied in Bezug auf die Lebensweisen gibt, auch schon allein in Europa und nur 500km entfernt in einem anderen Land. Der ein oder andere ist sogar schon dabei sich für den Sommer mit seinem Austauschpartner zu verabreden. Allein schon wegen der Tatsache internationale Freunde gefunden zu haben, hat es sich gelohnt an dem Austausch teilgenommen zu haben.




Emily Moritz





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