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Mittagstisch

Der Caterer unserer Mensa ist SAUDER CATERING, der das Mittagessen täglich frisch bei uns anliefert.

Bestellt werden kann auf folgender Internetseite:
www.helmholtz-gymnasium-ka.inetmenue.de

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Das Helmholtz-Gymnasium gehört zum MINT-ec-Netzwerk. Näheres finden Sie bei Bildungsangebote > MINT-ec und auf www.mint-ec.de.






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Auf dieser Homepage findet man unter anderem wichtige Informationen zur Berufs- und Studienwahl in Karlsruhe.

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Austausch mit dem Lycée Technique du Centre in Luxemburg


Dieses Jahr fand wieder, zum vierten Mal in Folge, ein Austausch mit unserer Partnerschule in der Hauptstadt Luxemburg statt. Zum ersten Mal gab es diesmal ein gemeinsames Projekt. Schon vor dem ersten Treffen erarbeiteten beide Klassen Texte zum Thema Völkerverständigung, zu denen in Luxemburg in gemischten Gruppen Melodien erarbeitet wurden. Die beiden gelungensten Lieder, beide in französischer Sprache, wurden dann beim Rückbesuch in Karlsruhe von allen eingeübt und sogar aufgenommen – vielen Dank an Herrn Stiefel! So haben wir eine tolle Erinnerung an die gemeinsame Zeit.

H. Schwarz


Nun ein Rückblick aus der Sicht einer Schülerin:


Mit sechzehn Schülern und zwei Lehrern geht es los: Auf nach Luxemburg. Die Stimmung im Bus ist erwartungsvoll, aber keiner scheint so recht zu wissen, was es mit dieser Miniaturausgabe eines Landes eigentlich auf sich hat. Der ein oder andere hat es vielleicht einmal gegoogelt, aber so richtig viel herausgefunden hat man nicht. Auch der spärliche E-Mail- und Facebook- Kontakt mit unseren Austauschschülern hat nicht gereicht, um uns auf den Augenblick vorzubereiten, in dem wir, etwa drei Stunden später, aus dem Bus steigen und uns vor dem Lycée technique wiederfinden. Es scheint, als seien alle nervös. Langsam, einer nach dem anderen, tröpfeln die heiß ersehnten Austauschpartner ein. Zunächst stehen alle ein wenig nervös voreinander, bis schließlich ein beherzter professeur unserer Partnerschule die Dinge in die Hand nimmt. So lernen wir uns dann auch endlich kennen, alle ein bisschen unsicher aber umso glücklicher. Den ersten Nachmittag verbringen wir dann bei den Familien unserer jeweiligen Austauschschüler und lernen Luxemburg so alle von unterschiedlichen Seiten kennen. Die Berichte, als wir abends in der Jugendherberge ankommen, gehen von Basketballspielen über Spielplatzbesuche mit leckerem portugiesischem Essen bis zum Kinobesuch. Das Französisch kommt etwas stockend, aber es kommt, und beim gemeinsamen Mittagstisch mit der Gastfamilie fließt es plötzlich fast ohne Nachdenken. In den nächsten Tagen, während wir Luxemburg erkunden, die schönen, vollen Straßen und die ruhigen Ecken, werden wir immer sicherer und man merkt auch, dass das Deutsch der Luxemburger besser wird. Zeit darüber nachzudenken bleibt aber kaum, viel zu beschäftigt sind wir damit, die Aufgaben der Stadtralley zu erledigen, die Kasematten zu besuchen, ein tief in die Felsen eingegrabenes Verteidigungssystem, in dem sich wunderbare (zweisprachige) Gruselgeschichten erzählen lassen und uns währenddessen besser kennenzulernen. Wir statten auch unserer Partnerschule einen Besuch ab, dem oben erwähnten Lycée technique, die uns alle beeindruckt. Sowohl die ausgedehnten Werkstätten als auch der schuleigene Kosmetik- und Friseurbereich werden bewundert und erkundet. Auch der Besuch in Metz wird ein voller Erfolg, denn auch hinter der französischen Grenze klingt die Sprache so schön wie eh und je und den Reiseführer, der uns durch die Saint-Étienne-Kathedrale leitet verstehen wir auch schon fast ohne Hilfestellungen. Ein weiteres, faszinierendes Erlebnis ist der Abstecher nach Clerveaux, wo die weltberühmte Fotoausstellung „The family of man“ auch den größten Kunstmuffel zu begeistern weiß. Wüsste man nicht, dass bald ein Wiedersehen bevorsteht, es wären sicherlich Tränen geflossen als wir schließlich widerwillig zurück in unseren Bus klettern.

Besagter Besuch der Luxemburger in Karlsruhe wird bereits sehnlichst erwartet und als der Bus vor der Schule hält, kann man einige beobachten, die sich in die Arme fallen, als sähen sie sich zum letzten Mal. Tatsächlich vergehen die nächsten Tage so schnell, dass man am Ende dasteht und versucht, die Zeit mit beiden Händen aufzufangen. Wo sind eigentlich die Tage geblieben, an denen man zusammen im Kletterpark war, im Schwimmbad auf Französisch durchs Becken gebrüllt und einen wunderbaren Ausflug nach Speyer gemacht hat? Diesmal fallen tatsächlich Tränen und schweren Herzens verabschieden wir uns von unseren Austauschpartnern. Hoffentlich, das finden fast alle, nicht für immer…


Reisebericht von Leonie Hong, Klasse 9E, Austausch 2013/14

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