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Der Caterer unserer Mensa ist SAUDER CATERING, der das Mittagessen täglich frisch bei uns anliefert.

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www.helmholtz-gymnasium-ka.inetmenue.de

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Studienfahrt Provence 2014


Samstagabend, Ende Juni 2014: Vor dem Helmholtz-Gymnasium sammelt sich eine bunt gemischte, aufgedrehte Schülerschar in Jogginghosen, dick bepackt mit Kissen und Koffern. Noch ein letztes Mal winken, dann geht die Fahrt los, in die dunkle Sommernacht, zum Soundtrack von Harry Potter und Tütengeraschel, mit dem Ziel Provence, direction: Avignon!


1 – SUR LE PONT D’AVIGNON –

Die Stadt, die viele nur aus dem französischen Lied „Sur le pont d’Avignon“ kennen, wird bald von uns erobert werden, aber nach einer 10-stündigen Nachtfahrt kommt der bunte Haufen erst einmal sehr übermüdet im YMCA- Villeneuve an. „Hope I am gonna stay at the YMCA“ ... ein relativ graues unscheinbares Gebäude, allerdings mit Pool und einem tollen Blick auf das Stadtzentrum. Hier werden wir also die nächsten 5 Tage wohnen

Das Thermometer zeigt heiße 34°C, wesentlich mehr als es in Karlsruhe waren. Wir sind klimatisch noch nicht angepasst und bekommen das auch im Laufe des Tages deutlich zu spüren - im heißen Wind des Südens. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, denn schon steht unser erster touristischer Programmpunkt, die Erkundung der Stadt, auf dem Plan. Durch das mittelalterliche Stadtzentrum dürfen wir erst einmal auf eigene Faust losziehen und so kommt es, dass die Einkaufsstraßen von Karlsruhern erobert werden: Neben Shopping und gutem Essen kaufen, erfreut uns das alte Karussell auf dem „Place d’Horloge“ vor der schönen Kulisse der Stadt. Den Höhepunkt der Stadtbesichtigung bietet das eindrucksvolle Gebäude des historischen „Palais des Papes“. Der Führerin, die sich bemüht uns die Prachtentfaltung des einstigen Papstsitzes zu vermitteln, kann allerdings niemand mehr so richtig folgen. Während unsere überhitzten Köpfe versuchen, die Informationen zu verdauen, wartet schon eine „Bergbesteigung“ auf uns. Schritt für Schritt kämpfen wir uns durch den Park auf den Hügel, der die Stadt überragt, um gleich darauf wieder zur Rhône hinabzusteigen.

Der Tanz auf der Pont d’Avignon gelingt uns wegen Hitzeermattung allerdings nicht. Dafür gab es auf dieser halben Brücke ordentlich erfrischenden Wind und wenig später eine wohltuende Abkühlung im Herbergs-Pool. Nach einem guten Abendessen fallen wir alle sehr müde in die Betten.



2- LATERNE, LATERNE, SONNE, PROVENCE UND STERNE -

Aus „lange Schlafen“ wird nichts: Pünktlich um 8:00 klingelt der Wecker und nach einem Frühstück mit „une croissant par personne“ sitzen wir schon wieder im Bus. Der fährt uns jetzt zu einer römischen Wasserleitung, die über den Fluss Gard führt, dem „Pont du Gard“. Spätestens hier kehrt bei uns allen so etwas wie das Provence-Gefühl ein. Auf der obersten Etage des Aquädukts genießen wir den weiten Ausblick auf die schöne Provence-Landschaft und bekommen zusätzlich drei Stunden Freizeit - zum Baden im kühlen Gard!!! Etwas weiter südlich, in Nîmes, bestaunen wir anschließend ein gut erhaltenes römisches Amphitheater von dessen Mauern man die ganze Stadt überblicken kann. Auch hier können wir nach einer Stadtführung, vorbei am gut erhaltenen Tempel, nach Belieben wieder Hügel besteigen oder unsere Freizeit mit Stadtbummel überbrücken. Zurück in der Jugendherberge begeben wir uns auf einen Spaziergang nach Villeneuve und landen dort auf einem kleinen Platz, erfüllt von Musik und überfüllt von tanzenden Menschen. Uns überraschten Schülern wird kommentarlos eine Laterne in die Hand gedrückt und wir werden spontan Teil eines großen Umzuges „Laterne, Laterne“. Von Straßenmusikanten und Schaustellern begleitet, endet der Zug schließlich auf einem großen Festplatz mit einem großen Feuer. Auf dem Heimweg sind die Laternenkerzen längst abgebrannt, ins Bett gehen die meisten von uns aber noch nicht. Das freie WLAN wird komplett in Beschlag genommen, sehr zum Leidwesen der anderen Hotelgäste, aber wir haben ja Frau Steimel, die uns tapfer verteidigt ;)


3- DAS LAND DES LAVENDELS -

Am Mittwoch steht auf dem Programm „Naturerlebnis Provence“.

Während man es sich erneut im Bus bequem macht, tauchen in unserer Phantasie bereits Bilder von üppigen Lavendelfeldern auf.

Die Landschaft um uns herum ist grün und weit, scheinbar endlos, aber Lavendelfelder sind nicht zu sehen. Der halbe Vormittag fliegt hinter den Busscheiben vorbei. Ab und zu wird in kleinen Städtchen, wie St.Rémy gehalten, um auf dessen provenzalischen Markt Souvenirs zu kaufen und um einer Live-Provence-GFS zu lauschen. Im hübschen Gordes, einem der „schönsten Dörfer Frankreichs“ kann man ganz weit in der Ferne doch noch ein Lavendelfeld erspähen. Nach der Vesperpause wandern wir auf der Straße, zum Village des Bories, einem interessanten, traditionellen Dorf, das lediglich aus locker aufeinander geschichteten Steinen erbaut wurde. Zurück aus der Steinzeit geht es direkt am Kloster Sénanque vorbei, nach Venasque, ebenfalls einem der „schönsten Dörfer Frankreichs“, um dort den weiten Blick zu genießen, ein paar Fotos zu schießen und die Fortsetzung der „Live-Provence-GFS“ zu erleben. Die letzte Station an diesem Tag ist das Amphitheater der Stadt Orange, welches wir ermüdet, zu unserer Erleichterung, aufgrund der fehlenden Zeit nur durch die Scheibe hindurch bewundern. Der Abend steht uns zur eigenen Verfügung frei. Nach einem langen Tag im Bus nutzen die meisten von uns die Gelegenheit, sich ein bisschen in der Innenstadt zu bewegen: Direkt vor den Toren Avignons gibt es ein Riesenrad mit herrlichem Ausblick. Wir gondeln über die Dächer - und anschließend bis Mitternacht durch die Straßen der beleuchteten Stadt. Nicht umsonst heißt es in Frankreich: Savoir vivre!!!


4- HAUPTSACHE FUßBALL -

Es ist bereits Donnerstag, schon etwas wehmütig klettern wir an diesem Morgen in den Bus, der uns nach Aix-en-Provence kutschiert. Nach einer Führung um und durch die Stadt des Wassers, kann man noch einmal über einen kunterbunten und vielfältigen „Marché“ flanieren, in der Sonne entspannen, sowie gemütlich ein kleines Restaurant oder eine Imbissbude bzw. eine Konditorei aufsuchen.

Wohlgenährt und gut erholt, besichtigen wir anschließend Arles, die Stadt, in der Vincent Van Gogh eine Weile lebte. Etwas über den holländischen Künstler, sowie über die Tradition des Stierkampfes in dieser Kleinstadt mit ihrer großen römischen Arena, erfahren wir in einer langen Führung bei ermüdenden Höchsttemperaturen. Gerade noch rechtzeitig zum Fußballspiel zwischen den USA und Deutschland treffen die an ihren Trikots und bunten Fahnen gut zu erkennenden deutschen Fans auf dem „Place d’Horloge“ in Avignon ein. Der Abend wird zu einer gelungenen Überraschungsparty, allerdings weniger wegen des Fußballspiels als wegen eines 18-ten Geburtstages. (Diesmal sind wir auch leise!)


5- ABFAHRT -

Der letzte Tag beginnt mit dem Auschecken. Danach übernehmen unsere beiden Begleitlehrerinnen Frau Dr. Möhler und Frau Steimel die Führung. Mit ihrer Anleitung besteigen wir noch einmal den Hügel hinter dem Papstpalast um eine (wegen Renovierungsarbeiten gesperrte) Kirche zu besichtigen und bekommen anschließend die restliche Zeit des Tages bis zur Abfahrt frei. Wer nicht in einem schattigen Park bleibt, um Karten oder Schuhtennis zu spielen, nimmt auch noch am letzten offiziellen Programmpunkt teil und steht zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Treffpunkt bereit. Es geht in das impressionistische Musée Angladon, eine der bedeutendsten Sammlungen der Stadt. (Wirklich impréssionnant!) Oder aber man streunt einfach frei durch das französische Weltkulturerbe mit Crêpes, Baguettes, Sonne, Großstadtflair und vielem mehr - noch ein letztes Mal „savoir vivre“ genießen! Der Bus startet um 18:00 Uhr gen Heimat und rollt und rollt die Nacht hindurch, bis wir alle stark erschöpft, aber mit sehr positiven Eindrücken, Erlebnissen und Souvenirs um 5:00 Uhr morgens in Karlsruhe ankommen.

Eine schöne Zeit war’s!


Ein besonderer Dank geht an unsere zwei Begleitlehrerinnen Fr. Möhler und Fr. Steimel, die uns entspannt-engagiert durch Südfrankreich geleitet haben. Die Studienfahrt Provence war auf alle Fälle gelungen!


Elena Schelenz


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