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Der Caterer unserer Mensa ist SAUDER CATERING, der das Mittagessen täglich frisch bei uns anliefert.

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USA-Austausch vom 11.10.2014 bis 30.10.2014


„Hey, I will tell you something about…..“. Das war der Beginn von so ziemlich jedem Referat, das wir während unseres Austauschs gehört haben, und deshalb beginnen wir unseren Bericht nun auch mit: Wir möchten gerne etwas über unseren Schüleraustausch erzählen.

Alles begann am 11.10.2014 um 8:15 Uhr. Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern und Freunden und von den guten deutschen Straßen und begaben uns zum Flughafen nach Frankfurt. Der Flug nach Newark war lang, und das erste, was wir von der neuen Welt sahen, war …. eine Baustelle. Allerdings war im Hintergrund die Skyline von New York. Unsere Anreise war aber noch nicht zu Ende; wir wurden mit Kleinbussen vom Flughafen nach Lancaster gebracht. Dort ging es direkt in die Schule, wo wir uns für den, an diesem Tag stattfindenden, Homecoming-Ball umziehen konnten. Unsere Gastfamilien holten uns am Ende des Balls ab, und wir fielen alle total erledigt ins Bett. Unsere erste wirkliche Kontaktaufnahme mit allen Gastfamilien fand am Sonntag bei einer kleinen „Welcome Party“ statt. Am Montag war ein schul- und programmfreier Tag, so dass wir uns alle erholen konnten. Dienstags brachen wir zu unserem Tagesausflug nach Philadelphia auf. Als erstes besichtigten wir die Liberty-Bell, gefolgt von der Independence-Hall und einem Besuch des Central-Markets. Viele probierten dort das für Philadelphia typische „Cheesesteak“, einem Sandwich aus Steakfleisch und Käse, und waren begeistert. Anschließend bekamen wir eine private Führung von zwei Lehrern aus dem Conestoga Valley School District durch Philadelphia. Obwohl der Tag aufregend, interessant und vor allem lustig war, freuten wir uns alle, als wir wieder im Bus saßen und unseren Füßen eine Pause gönnen konnten. Frau Schürmann und Herr Meyer rieten uns, früh ins Bett zu gehen, da wir morgen unseren ersten amerikanischen High-School-Tag mit unseren Austauschpartnern erleben würden. Naja, spätestens im letzten Block waren wir alle wach, denn da hatten wir ein Gespräch mit Dr. Huesken, dem Superintendenten des Conestoga Valley School Districts, der mit uns über unser Schulsystem und über die Unterschiede zwischen amerikanischen und deutschen Schulen reden wollte. Wie am Mittwoch angekündigt, trafen wir uns am nächsten Tag im Klassenzimmer von Herrn Kunkle, um ein Interview mit dem Nachrichtenteam der CV High School zu führen. Nachdem jeder seinem individuellen Stundenplan nachgegangen war, trafen wir uns in der vierten Stunde erneut, um einem Vortrag über die Native Americans in Lancaster zu lauschen. Im Rahmen dieses Vortrags wurden uns viele Spiele beigebracht, die man früher spielte, um seine Fähigkeiten zu verbessern. Ein wirkliches Erfolgserlebnis blieb aus, da wir die Spiele entweder nicht oder nur sehr schwer gewonnen haben. Als Hauptattraktion des Tages war ein gemeinsames Baseballspiel geplant, doch das Wetter spielte verrückt, weshalb wir das Spiel verschieben mussten. Das Wetter am Freitag war gut, sodass unserem Ausflug nach Lancaster City mit unseren Austauschpartnern nichts im Wege stand. Wir durften an einer Einbürgerungszeremonie teilnehmen. Der Führung durch eine der größten Synagogen in den USA folgte eine kurze Mittagspause und eine Walking-Tour von Mr. Perkowski, neben Herrn Kunkle der zweite Organisator des Austauschs. Während wir auf unseren Bus warteten, machte er ein kleines Tourquiz mit uns und, um ehrlich zu sein, sogar unsere Austauschpartner haben kläglich versagt, was aber wahrscheinlich daran lag, dass wir total erschöpft waren und uns einfach nur ein, für Amerika so typisches, kaltes Getränk mit Eiswürfeln ersehnten. Das Wochenende, in das wir schließlich verabschiedet wurden, erschreckte uns doch etwas. Wir konnten nicht glauben, dass die erste Woche unseres Schüleraustauschs schon vorbei sein sollte. Am Wochenende hatten wir Zeit, etwas mit unseren Gastfamilien zu unternehmen. Anfangs hatten wir die Möglichkeit, mit unseren Gastgeschwistern oder mit Freunden aus der CV-High-School den Unterricht zu besuchen. Freudig überrascht stellten wir nun fest, dass wir anfingen, uns in dieser riesigen Schule zurecht zu finden. Damit es jetzt aber nicht langweilig wurde, gingen wir im letzten Block zur CV Middle School, die nur einen kleinen Fußweg von ca. 10 Minuten von der High School entfernt war. Wir sprachen mit den zwei Deutschklassen und erzählten ein wenig über uns. Auf das Anraten unserer Gastfamilien aßen wir an diesem Tag nicht zu viel, da wir am Abend zu einer amischen Familie zum Essen eingeladen waren. Das Essen wurde aus heimischen Produkten von Hand hergestellt. Es schmeckte alles sehr gut. Zum Ausklang des Abends wurde für uns sogar gesungen. Am Tag danach brachen wir nach Washington DC auf. Glücklicherweise konnten wir bereits bei unserer Ankunft auf die Zimmer, um uns ein wenig zu erholen und für den 10 km langen Marsch zu rüsten, den Frau Schürmann und Herr Meyer für uns geplant hatten. Wir starteten beim Weißen Haus und gingen anschließend durch die Mall. Nein, es war kein Einkaufszentrum, sondern es ist ein Park, der die vielen Memorials miteinander verbindet. Wir sind dann zum Washington Monument, dem Jefferson Monument und dem Martin Luther King Monument gelaufen. Auf einmal begann es jedoch wie aus Eimern zu schütten. Anfangs versuchten wir noch, uns unter einem Baum Schutz zu suchen, als dann aber die ersten Kameras in Gefahr waren, beeilten wir uns zum Lincoln Monument zu kommen, um uns dort unterzustellen. Tropfnass gingen wir zurück ins Hotel, nachdem der Regen aufgehört hatte, um uns warm zu duschen. Nach einer Führung durch das Capitol und einer Besichtigung der dortigen Bibliothek am nächsten Tag konnten wir selbstständig die Museen besuchen, die es in Washington gab. Ein großer Teil ging in das „Museum of Natural History“, welches durch den Film „Nachts im Museum“ bekannt wurde. Leider war die Dinosaurier Ausstellung zu diesem Zeitpunkt geschlossen. Wir trafen uns abends wieder im Hotel, um mit den Autos zu einer Einkaufs-Mall zu fahren. Am letzten Tag unseres Washington-Trips besichtigten wir den Arlington Friedhof, bevor wir uns auf den Rückweg nach Lancaster zu unseren Gastfamilien machten. Ob wir enttäuscht waren? Vielleicht ein bisschen, immerhin waren schon fast zwei Wochen unseres Aufenthalts vorbei. Das Highlight an diesem Tag jedoch war unser allererstes Baseballspiel. Wie nicht anders zu erwarten, verloren wir haushoch gegen die Mannschaft, in der die amerikanischen Austauschschüler spielten, was uns aber nichts ausgemacht hat. Jetzt hatten wir nur noch zwei Tage mit unseren Gastfamilien und dann würden wir schon nach New York aufbrechen. Der Freitag, an dem wir den halben Tag in der Elementary School verbrachten, verging wie im Nichts, genauso das abendliche Footballspiel der CV High School. Das Team der CV High School gewann, was, wie uns unsere Austauschfamilien berichteten, in dieser Saison erst zum fünften Mal passierte. Am Samstag verbrachten wir wieder den Tag mit unseren Gastfamilien und gingen abends gemeinsam zu der „Farewell Party“, die Mr. Perkowski und Herr Kunkle für uns organisiert hatten. Viel zu schnell war auch dieser Abend zu Ende, und die Abreise stand bevor. Nicht ohne ein letztes Mal fotografiert zu werden, verabschiedeten wir uns von unseren Familien und ja, hier und da flossen auch ein paar Tränen. Wer schon einmal einen Austausch gemacht hat und solche tollen Gastfamilien hatte wie wir, versteht es, wenn wir sagen, dass unsere Familie ein Stück größer geworden ist. Wie es sich für eine Musikschule gehört, fingen wir unterwegs an (und das ist kein Witz) Empire State of Mind von Jay-Z und Alicia Keys zu singen. Und die Vorfreude auf New York, die sich bei uns seit der Ankunft aufgestaut hatte, hat sich gelohnt. Schon allein unsere erste Erkundungstour durch den Central Park, die 5th-Avenue entlang bis zum Times Square war umwerfend. Aber Frau Schürmann und Herr Meyer hatten noch mehr in Petto. Am nächsten Tag wollten wir eigentlich hoch aufs Rockefeller Center, allerdings sollten wir bis 12:30 Uhr warten, weshalb wir kurzerhand beschlossen, zur Grand Central Station zu fahren, von der aus wir entweder zur „Friedenspistole“ laufen oder in der Grand Central Station bleiben konnten. Nach nur einer Stunde trafen wir uns wieder, um nun tatsächlich auf das Rockefeller Center zu gehen. Und, wow, das war vielleicht eine Aussicht da oben. Bis nach Ellis Island konnten wir sehen. Um für ein wenig Abwechslung in unserem Kulturprogramm zu sorgen, gingen wir zu der High Line, alten Bahngleisen, die in eine Parkanlage umgewandelt worden waren. Ein Stückchen Wildnis mitten in New York City, das schafft nicht einmal der Central Park. Wir fuhren nach Staten Island, vorbei an der Freiheitsstatue und wieder zurück. Die Fotoapparate wurden nur beim Ein- und Aussteigen aus der Hand gelegt. Nach einem kleinen Spaziergang durch einen Garten an der Uferpromenade des Hudson Rivers trafen wir uns am Ground Zero für einen Workshop über 9/11. Mit der Rückkehr ins Hotel wurde uns bewusst, dass morgen unser letzter Tag in Amerika anbrechen würde. Aber wir nutzen die Zeit bis zum Schluss. Zuerst ging‘s zur Brooklyn Bridge, wo wir die letzten Referate hörten und anschließend zum „Museum of Modern Art“, dem MoMA. Dort teilten wir uns wieder in Gruppen auf und versprachen, um 17:00 Uhr am Hotel zu sein. Vom Hotel wurden wir mit Kleinbussen abgeholt und zum Flughafen gebracht und konnten dort noch die letzten Mitbringsel kaufen, bevor wir ins Flugzeug stiegen und nach Hause flogen. Ja, es war schade, dass wir nach Hause flogen und unser Austausch vorbei war, aber wir waren auch froh, unsere Familien und Freunde wieder zu sehen.

Einen riesen Dank noch einmal an Frau Schürmann und Herrn Meyer für ihre lockere Art, mit den Dingen umzugehen. Wir wissen ja schließlich, dass es nicht immer einfach mit uns war. Ach, und bevor wir’s vergessen: auch wenn wir jeden unbeobachteten Moment genossen haben, an dem Sie nicht die Kamera auf uns gerichtet hatten: Herr Meyer, wir sind dankbar für die vielen tollen Bilder!

Die Austauschgruppe 2014





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