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Schulportfolio

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Mittagstisch

Der Caterer unserer Mensa ist SAUDER CATERING, der das Mittagessen täglich frisch bei uns anliefert.

Bestellt werden kann auf folgender Internetseite:
www.helmholtz-gymnasium-ka.inetmenue.de

Informationen zu Anmeldung und Bezahlung sind hier zu finden.



Mint-ec

Das Helmholtz-Gymnasium gehört zum MINT-ec-Netzwerk. Näheres finden Sie bei Bildungsangebote > MINT-ec und auf www.mint-ec.de.






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"Berufs- und Studienorientierung"

Auf dieser Homepage findet man unter anderem wichtige Informationen zur Berufs- und Studienwahl in Karlsruhe.

www.karlsruher-weg.de



 


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Trotz tropfender Klimaanlage, unverstellbar senkrechter Sitze und einer schier endlosen Nachtfahrt freuten wir uns riesig auf die fröhliche, italienische Stadt und die kommenden Tage. „Wanna buy a selfiestick?“ Das waren die Worte, mit denen uns die italienische Metropole begrüßte und die wir in den nächsten Tagen noch gefühlte 1000 Mal hören sollten. Als wir am Montagmorgen aus der U-Bahn, die nicht voller hätte sein können, ausstiegen, wussten wir nicht, wo wir zuerst hinsehen sollten.

Beeindruckende, wunderschöne Fassaden, Menschen verschiedenster Herkunft, prachtvolle Schaufenster sündhaft teurer Marken und antike Denkmäler zogen abwechselnd unsere Blicke auf sich. Die spanische Treppe und das Pantheon waren unsere ersten Ausflugsziele. Zwischen zahlreichen Eisdielen und Pizzerien wanderten wir von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Obwohl die Besichtigung antiker Museen und Bauwerke bei Schülern normalerweise wenig Begeisterung hervorruft, waren wir, als wir dann mal da waren, stets beeindruckt von den historischen Attraktionen Roms. Deutlich erholter starteten wir nach der ersten Nacht in den Mobile Homes, auf einem Campingplatz vor den Toren Roms, unsere Führung durch das Colosseum. Mit stark österreichischem Akzent wurden uns die Details und Besonderheiten des weltberühmten Bauwerks näher gebracht. Da es gefühlte 40 Grad hatte und zur Führung auch ein Spaziergang über das sehr weitläufige Forum Romanum gehörte, stellten die rettende Pause und das Sandwich auf einer Dachterrasse definitiv ein Highlight dar. Leicht erschöpft teilten wir uns für die zweite Hälfte des Tages in mehrere kleine Gruppen auf. Angeführt von Herrn Springer oder Herrn Bohn ging es noch einmal zurück zum Forum Romanum oder in verschiedene Kirchen. Nach diversen Besichtigungen und kleinen Shopping-Ausflügen ließen die meisten von uns den Dienstag in der lauschigen Campingplatz-Pizzeria ausklingen. Als Ausgleich zu den durchgeplanten Tagen konnten wir über unser Nachtprogramm selbst bestimmen und uns von der lockeren, italienischen Urlaubsatmosphäre anstecken lassen. Verteilt über die Woche sollte jeder von uns ein kleines Referat über verschiedenste Themen halten. Dass beinahe keines dieser Referate wie geplant stattfinden oder beendet werden konnte, lag nur selten an uns. Ob von wütenden Aufsehern unterbrochen, drängelnden Touristen gestört oder durch schlichtweg verrückte Straßenkünstlerinnen zum Platzen gebracht – fast kein Vortrag verlief reibungslos. Am Mittwochmorgen befanden wir uns in der Villa Borghese um die Bernini Statuen zu bewundern und einem Referat über zwei bekannte Gemälde von Piero della Francesca zu lauschen. Das erste Problem war die Unauffindbarkeit beider Werke, das viel schlimmere Problem waren die Öffnungszeiten der Villa. Während wir verwirrt durch die Gänge liefen, erklangen immer dringender klingende Durchsagen: „We are closed, please leave this place.“ Ergebnis des Ausflugs waren ein halber Vortrag und stark gereizte Museumsmitarbeiter, die irgendwann dazu übergingen „even the Germans have to leave this place“ durchzusagen. Die zweite Hälfte des Tages war deutlich entspannter. Wahlweise wurde das Museum des 21. Jahrhunderts oder die Umgebung des Tiber besichtigt. Beide Besichtigungen dauerten nicht allzu lange, weshalb uns noch sehr willkommene Freizeit in der Innenstadt Roms blieb. Unzählige Eisdielen, Pizzerien, Restaurants und Boutiquen waren unsere Ziele. Trotz wenig Schlaf (selbst verschuldet) standen wir am Donnerstagmorgen extra früh auf, um der langen Warteschlange vor dem Petersdom zu entgehen. Angekommen auf dem Gelände des Vatikans, hatten wir jedoch nicht mit wartenden Menschenmassen, sondern mit einer ganz anderen Herausforderung zu kämpfen. Während eine Schülerin gerade über den Petersdom referierte, entschied sich eine selbst ernannte Madonna, ihren Tanz direkt neben unserer Schulklasse aufzuführen. Die Musik aus ihrem kleinen Ghettoblaster und die außergewöhnlichen Tanzbewegungen der verrückten Straßenkünstlerin trugen verständlicherweise nicht zu unserer Konzentration auf den historischen Wert des Gebäudes bei. Herr Springer war von dieser Ablenkung so wenig begeistert, dass er sich kurzerhand entschloss, den „Material Girl“ spielenden CD-Player der „Madonna“ um die Ecke zu bringen. Als diese den Verlust der Musik bemerkte, inszenierte sie sehr überzeugend ihren eigenen Tod. Leider hatte nur unsere Schulklasse die komplette Geschichte beobachtet, weshalb andere Vatikan-Besucher den inszenierten Tod der Madonna für einen echten hielten und den Notarzt verständigten. Nach diesem ungewöhnlichen Start in den Tag besichtigten wir den Petersdom und dessen Kuppel. Es ist schwer zu sagen, was beeindruckender war, da der gesamte Dom mehr als prachtvoll ist. Nachmittags standen das Vatikan-Museum und die Sixtinische Kapelle auf unserem Programm. Es wäre gelogen zu behaupten, wir hätten diese Programmpunkte genossen. Zwar sind das Museum und die Kapelle grundsätzlich interessant und wunderschön, aber leider war es voller als an den meisten Bahnhöfen und gefühlte 40 Grad warm. Während wir uns durch Menschenmassen und Kunstwerke schoben, sank das Interesse an Farbgebung, Raumaufteilung und unsere Laune minütlich. Gebessert wurde die Stimmung nur durch das gemeinsame Organisieren eines Grillabends. Während einige von uns zurück zum Campingplatz fuhren, um Tische und Stühle zu einer lagen Tafel zu reihen, gingen andere mit meterlangen Listen einkaufen. Zu essen hatten wir dann mehr als genug und so wurde dieser leicht durchwachsene Tag doch noch schön. Da wir am Freitag schon wieder nach Hause fahren sollten, bekamen wir in unserer letzten Nacht natürlich erneut nicht sonderlich viel Schlaf, was unsere Freude auf den kommenden Tag jedoch nicht trübte. Da unser Bus erst abends wieder Richtung Karlsruhe startete, hatten wir noch einen kompletten Tag in Rom, um uns von der lieb gewonnenen Stadt zu verabschieden. Nach der kurzen Besichtigung zweier hübscher Barockkirchen durften wir den weiteren Verlauf des Tages selbst gestalten. Ob im edlen Kaufhaus außerhalb oder mitten in der Innenstadt, wir verbrachten unsere Zeit mit dem Kaufen von Andenken, Mitbringseln, Reiseproviant und diversen anderen Dingen. Erschöpft von unseren Shopping-Ausflügen und bepackt mit hunderten schönen Erinnerungen und Dingen stiegen wir abends in den Bus Richtung Heimat. Abschließend ist zu sagen, dass die Woche in Rom wunderschön und jeder einzelne Tag etwas Besonderes war. Vielen Dank an dieser Stelle an Herr Bohn, Herr Springer und Frau Böllinger, die uns entspannt und fröhlich durch die Hauptstadt Italiens führten.


Smilla Schwörer


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