Wichtige Links


Mittagstisch

In diesem Jahr neu ist der Caterer unserer Mensa: SAUDER CATERING, der das Mittagessen täglich frisch bei uns anliefert.

Bestellt werden kann auf folgender Internetseite:
www.helmholtz-gymnasium-ka.inetmenue.de

Informationen zu Anmeldung und Bezahlung sind hier zu finden.



Mint-ec

Das Helmholtz-Gymnasium gehört zum MINT-ec-Netzwerk. Näheres finden Sie bei Bildungsangebote > MINT-ec und auf www.mint-ec.de.






Helmholtz Moodle

Hier geht es zu unserer Moodleseite.




„Berufs- und Studienorientierung“

Auf dieser Homepage findet man unter anderem wichtige Informationen zur Berufs- und Studienwahl in Karlsruhe.

www.karlsruher-weg.de



 


Kontaktdaten

Helmholtz-Gymnasium

Kaiserallee 6
76133 Karlsruhe

Telefon & Fax:

Tel. 0721 / 133 4518
Fax. 0721 / 133 4979


E-Mail:

info@helmholtz-karlsruhe.de


Mitteilung an die Presse 10/2017


Preisverleihung zum Bundeswettbewerb Mathematik morgen in Berlin /MINT-EC-Schüler aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Sachsen werden ausgezeichnet


Berlin, 04.04.2017. Prof. Dr. Gernoth Stroth, Beiratsvorsitzender Bundeswettbewerb Mathematik, und Dr. Stefan Luther, Leiter Unterabteilung Strategie, Digitaler Wandel, Bundesministerium für Bildung und Forschung, zeichnen morgen in Berlin die siegreichen Teilnehmer des Bundeswettbewerbs Mathematik aus. Unter den zwölf Gewinnern sind vier Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC.


„Bereits die Teilnahme am Bundeswettbewerb Mathematik signalisiert eine sehr lebendige Wettbewerbskultur an unseren Schulen“, Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC. „Die – zum Teil mehrmaligen – Bundessieger verdienen höchste Anerkennung; sie gehören zum Nachwuchs, den der Forschungsstandort Deutschland dringend braucht.“


Über 1.400 Jugendliche aus ganz Deutschland haben 2016 am Bundeswettbewerb Mathematik teilgenommen. Unter den insgesamt zwölf Bundessiegern sind vier Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC.


Bereits zum fünften Mal wird Leo Gitin von der Wilhelm-Ostwald-Schule in Leipzig zum Bundessieger Mathematik gekürt. Branko Juran vom Heinrich-Hertz-Gymnasium in Berlin erzielte seinen dritten Bundessieg. Manfred Paul vom Deutschhaus-Gymnasium in Würzburg und Michael Schmalian vom Helmholtz-Gymnasium in Karlsruhe wurden jeweils zum ersten Mal Bundessieger im Bundeswettbewerb Mathematik.


Die erstmaligen Bundessieger werden nun in die Studienstiftung des deutschen Volkes und für ein Jahr in die Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) aufgenommen. Darüber hinaus sind sie zu einem Forschungspraktikum am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn eingeladen. Die mehrmaligen Bundessieger erhalten Geldpreise des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.


Außerdem können die MINT-EC-Schüler sich ihren Bundessieg für das MINT-EC-Zertifikat anrechnen lassen. Die von der Kultusministerkonferenz (KMK) anerkannte Auszeichnung für besondere Schülerleistungen im MINT-Bereich wird ausschließlich an MINT-EC-Schulen verliehen. Das MINT-EC-Zertifikat bündelt das MINT-Engagement der Jugendlichen während ihrer gesamten Schullaufbahn. Es bietet Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen eine verlässliche, von den Schulsystemen der Länder unabhängige Einordnung der Schülerleistungen.


Der Bundeswettbewerb Mathematik wird ausgerichtet von Bildung & Begabung, das Talentförderzentrum des Bundes und der Länder und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Gefördert wird der Wettbewerb vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall sowie seinen Initiativen think ING. und MINT-EC.


Fotos der Presseverleihung sind hier zu finden.



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Zwei Helmholtz-Schüler ein Jahr lang bei den "Mathe-Kids am KIT"

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Amelie Hölzer und Moritz Leistner aus der Klassenstufe 7 nahmen ein Jahr lang mit großem Elan bei den "Mathe-Kids am KIT" teil. Dort werden mathematische Themen bearbeitet, die weit über den Unterricht hinausgehen. Das Helmholtz-Gymnasium freut sich sehr über dieses außerschulische Engagement und wollte wissen, was bei den "Mathe-Kids" passiert. Amelie und Moritz gaben gerne Antworten:


Ihr wart nun ein Schuljahr lang bei den "Mathe-Kids".
 Was hat euch daran gefallen?


Beide: Der abwechslungsreiche Unterricht und dass man jedes Mal etwas Neues beigebracht bekommen hat. Es war nie langweilig und hat sich kaum nach Unterricht angefühlt. Zum Beispiel waren manchmal Studenten da. Ein anderes Mal haben wir am Computer gearbeitet, um Rollkurven zu berechnen und zu simulieren. Auch fand ich es gut, dass wir zu jedem Thema ein oder mehrere Arbeitsblätter bekommen haben, um später auch noch einmal nachschauen zu können. Die Stationen im Mathe-Labor sind sehr lustig und schön gemacht.


Welche Themen wurden besprochen?

Beide: Es wurden sehr viele Themen besprochen wie zum Beispiel Archimedische Körper, die vierte Dimension, die Fibonacci-Folge, der goldene Schnitt, eine Auflösung um den Zauberwürfel zu lösen, Gruppen in der Mathematik, die Osterformel, das Pascalsche Dreieck, Fraktale, Folgen, Unendlichkeit, Graphen, Rollkurven, Eigenschaften von Zahlen und noch mehr. Diese Themen wurden von Frau Rudolph und/ oder von Studenten bearbeitet.


Welche fandest du besonders interessant?

Amelie: Eigenschaften von Zahlen, Folgen, Gruppen, Unendlichkeit und Fraktale.


Moritz: Besonders interessant fand ich die Auflösung des Zauberwürfels. Dieser "Trick" funktioniert nämlich immer und ist auch für fast jeden Zauberwürfel gültig. Ein weiteres interessantes Thema war die Osterformel von Gauß. Sie funktioniert zwar nur für eine bestimmte Zeitspanne, aber man kann mit ihr berechnen, wann Ostern ist.

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Für welche Schülerinnen und Schüler kommt eine Teilnahme bei den "Mathe-Kids" in Frage?

Beide: Eine Teilnahme bei den "Mathe-Kids" kommt für alle in Frage, die an Mathe interessiert sind und sich mehr damit beschäftigen wollen. Man sollte Spaß am Knobeln und Rechnen haben. Und natürlich sollte man auch einigermaßen gut sein. Es kann sich jeder, der Zeit und Lust hat und sich im Mathe-Unterricht in der Schule langweilt, dazugesellen.


Vielen Dank für die Informationen, Moritz und Amelie!



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Das Helmholtz Gymnasium ist ein Mitglied des MINT-EC Vereins. Der MINT-EC Verein, als "Excellence-Netwerk" naturwissenschaftlich geprägter Schulen bietet ihren Mitgliedern eine Vielzahl an Workshops, Seminaren und weiteren Veranstaltungen an . Darunter das MINT100 Baden-Württemberg - Regionalforum, einen Workshop in der experimenta Heilbronn, an welchem zwei Schüler des Helmholtz-Gymnasiums, Judith Dehnen und Michael Schmalian teilnehmen durften. Durch die großzügige Hilfe der experimenta Heilbronn konnten Praktika durchgeführt werden, welche das Schulniveau weit überschritten. Die Schüler konnten dabei selbstständig Gold Nanopartikel herstellen und diese untersuchen. Die Produktion erfolgte mit dem "Bottom-Up Verfahren" durch die Reduktion einer Goldionen-Lösung zum Aufbau kleinster Goldteilchen. Um eine gewünschte Größe an Teilchen zu erhalten, musste das Verklumpen an Goldpartikeln durch eine Schutzschicht, einen Coat, beendet werden. Da Nanopartikel in Wasser nicht homogen, aber trotzdem durchsichtig sind, erfolgte ein Nachweis der Partikel mit Hilfe eines Lasers; der Strahl des Lasers wurde im Gemisch sichtbar auf Grund der Streuung. Basierend auf einem ähnlichen Phänomen konnte mit Hilfe eines Photometers die Lichtfrequenz mit der höchsten Streuung und damit auch die Größe der Teilchen, hier 14 nm, quantitativ bestimmt werden. Zuletzt wurde ein Anwendungsbeispiel solcher Teilchen als Indikator gezeigt. Diese kleinsten Partikel sind in ihrer Löslichkeit sehr abhängig von den Ionen in ihrem Milieu. So kann man über die Menge an gelösten Partikeln, also der Farbe der Lösung, Schlüsse ziehen über die Anzahl an gelösten Ionen.

Die eigenständige und keineswegs einfache Herstellung einer oLED (Lichtquelle und Pixel vieler Bildschirme) war auch Teil des Programms. oLED oder Organic Light-Emitting Diodes, sind sehr ähnlich zu LEDs, welche durch den angeregten Zustand ihrer Elektronen beim Leiten von Strom Photonen emittieren. Um oLEDs zu erzeugen, werden also lediglich zwei Schichten (wie bei einer Diode) zusammengebracht, anschließend wird elektrischer Strom hindurch geschickt. Die technische Umsetzung ist weitaus problematischer, denn diese Schichten müssen ausgesprochen dünn, aber dabei homogen sein, um dünne Stellen mit kleinen Widerständen - und damit Kurzschlüsse - zu vermeiden. Um eine solche Umsetzung zu erlangen, musste man steril und mit äußerster Präzision arbeiten. Durch diese Schwierigkeit sank der Anteil an funktionierenden oLEDs, hob aber den Erfolg einer funktionierenden oLED heraus. Solche Projekte sind aufgrund von Sicherheit, Kosten und Klassengröße in der Schule nicht möglich. Nur in ähnlichen Workshops können Schüler Projekte solchen Maßstabs erleben und bearbeiten.

Eine Führung durch die experimenta, welche als Schwerpunktthemen "Energie" und "Technik" hatte sowie eine Einführung in das Programmieren mit Java vervollständigten den Workshop als weiterbildendes Event, welches differenziert vom Schulalltag die klassischen Naturwissenschaften in einzelnen Projekten vermischte und so allen Schülern durch Anwendungsbeispiele das wissenschaftliche Denken und Arbeiten näher brachte.


Judith Dehnen und Michael Schmalian



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"Alle 22 Minuten kommt ein Jugendlicher im Verkehr zu Schaden."

Grund genug, sich einmal darüber Gedanken zu machen, wie man Unfälle aktiv verhindern kann.

Wie schon in den vergangenen Jahren, nahmen auch in diesem Jahr am 25. April 2016 Schüler aus den NwT-Klassen der Stufe 8 und 9 an "RoadSense" teil.

RoadSense ist eine Initiative zur Sensibilisierung von Schülern für den Straßenverkehr. Sie wird von unserem Kooperationspartner, der Daimler AG am Standort Rastatt durchgeführt. Wie kann man als Beifahrer eines Autos für mehr Sicherheit sorgen? Wie erkennt man, ob man sich als Fahrradfahrer im toten Winkel eines Autofahrers befindet? Auf diese und viele andere alltagsnahe Fragestellungen wurden zusammen mit Fahrlehrern und Mitarbeitern der Daimler AG praktische Antworten gefunden. Dabei kamen anschauliche Vergleiche und Erfahrungen nie zu kurz. Mit einer speziellen Waage wurde das Bremsgewicht von verschiedenen Gegenständen veranschaulicht. Sehr eindrücklich wurde dadurch klar, dass es äußerst gefährlich ist, Gegenstände ungesichert im Auto liegen zu lassen. Der Sicherheitsgurt ist bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten im Stadtverkehr absolut lebensnotwendig. Mit einem drehbaren Auto wurde der Überschlag während eines Unfalls simuliert. Als Insasse konnte man sehr gut nachempfinden, wie schwierig es ist, dabei die Orientierung nicht zu verlieren. Die Befreiung vom Sicherheitsgurt und das Klettern aus dem Auto sind trotz Hilfestellung von außen eine Herausforderung. Hoffen wir, dass uns die Anwendung in der Praxis erspart bleibt.

Nach der Brezelpause folgte das Highlight des Nachmittags: Unter der Aufsicht eines Fahrlehrers konnten die Schüler selbst am Steuer Platz nehmen. Nachdem jeder mit der Technik vertraut war und die eine oder andere Runde gedreht hatte, war es Zeit für eine Vollbremsung. Softbälle simulierten die Wirkung von herumliegenden Gegenständen auf der Heckablage. Die Erfahrung war sehr beeindruckend, egal ob man am Steuer oder auf der Rückbank saß. Alles in allem ein spannender und sinnvoller Nachmittag!

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Nach einer langen Bahnfahrt kamen wir gegen 14 Uhr an unserem Hostel in Berlin-Friedrichshain an. Anschließend ging es mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Begrüßung zum Technologiepark, der im Stadtteil Adlershof angesiedelt ist.

Im Anschluss an die Begrüßung wurden uns die Frauenhofer MINT-EC-Talents und deren Projekte vorgestellt. Bei den Talents handelt es sich um SchülerInnen von MINT-EC-Schulen, die Projekte im chemischen und mathematischen Bereich selbstständig geplant und durchgeführt haben. Ein besonders bemerkenswertes Projekt beschäftigte sich mit der Herstellung von biologisch abbaubarem Klebeband. Danach folgten die individuell gewählten Fachvorträge, wie zum Beispiel 
über die zerstörungsfreie Materialprüfung. Nach den Fachvorträgen hatten wir Freizeit in Berlin. Der erste Tag war sehr informativ und wir haben vieles über den Wissenschaftsstandort Berlin erfahren.



Am nächsten Morgen ging es dann auf zu den Workshops:
Im Workshop „AntME“ am Hasso-Plattner-Institut für Informatik an der Uni Potsdam ging es um die spielerische Programmierung einer Ameisen-KI. Dabei schufen wir in Gruppenarbeit autonome Völker, die sich verschiedenen Situationen anpassen mussten, um ihr Überleben zu sichern. Dabei ging es beispielsweise um die geschickte Nahrungsbeschaffung von Äpfeln und Zucker. Aber auch Maßnahmen zur Abwehr von Feinden, wie Wanzen und feindliche Ameisenvölker, mussten geplant und programmiertechnisch realisiert werden. Jede Gruppe hatte dabei einen eigenen Focus und entwickelte somit andere Strategien zur Bewältigung der bevorstehenden Herausforderungen.Die Kommunikation der Ameisen untereinander gelang mithilfe von Duftspuren. Am Ende ließen wir die soweit fertig gestellten Ameisenvölker gegeneinander antreten, um zu beobachten, welche Strategie am ehesten geeignet war, das Überleben eines Ameisenvolkes zu sichern.

In dem Workshop „Geodynamik und Seismik“ lernten wir auf dem Telegraphenberg in Potsdam etwas über die 17 verschiedenen Kontinentalplatten und deren Bewegungen. In diesem Zusammenhang untersuchten wir die unterschiedlichen Plattengrenzen genauer. Hierbei wird zwischen konvergenten und divergenten Plattengrenzen unterschieden, wozu wir interessante Experimente durchführten. Daraufhin beschäftigten wir uns mit der Entstehung von Erdbeben und seismischen Wellen. Hierbei konnten wir in nachentdeckender Weise den vorteilhaften Nutzen seismischer Wellen für die Untersuchung von Gesteinsschichten erfahren. Um selbst eine Messung mithilfe von seismischen Wellen durchzuführen, stellten wir Geophone (Erdbebenmessgeräte) in einem Abstand von 10 Meter auf (24 Stück) und erzeugten dann ein künstliches Erdbeben, indem wir mit einem schweren Hammer auf eine Metallplatte schlugen. Da seismische Wellen sich unterschiedlich schnell in verschiedenen Böden bzw. Gesteinsschichten bewegen, konnten wir so mithilfe unserer Messwerte aus den Geophonen die Beschaffenheit des Tafelberges bestimmen.


Die Workshops waren sehr informativ und motivierend gestaltet, da sie den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern auch Möglickeiten gaben, selbstständig zu experimentieren bzw. zu programmieren.


Nach den Workshops traf man sich erneut im Technologiepark in Adlershof. Im Anschluss an eine kleine Stärkung hörten wir einen sehr interessanten Vortrag über Technologien, deren Entwickler durch Science-Fiction-Produktionen inspiriert worden waren. Es folgte nun die Präsentation der besten drei School-Slam-Beiträge, um den besten auszuwählen.
Einen tollen Abschluss fand das MINT-EC-Forum durch ein gemeinsames Abendessen am Adlershof. Nun hatten wir wieder Freizeit, jedoch musste man bedenken, dass wir am Samstagmorgen relativ früh abreisten.


Insgesamt bereitete uns allen das MINT-EC-Hauptstadtforum mit allen seinen Veranstaltungen und Facetten großen Spaß.


Simon und Sven Braner, Benedikt Botta (alle Kursstufe 1)


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