Robotik AG
Robotik AG beim Schul-Robotik-Cup: Nervenkitzel zwischen Rettungsrobotern und CrêpeBot
Es blinkt, fährt und summt – mittendrin fiebern Schülerinnen und Schüler mit, während die Spannung von Runde zu Runde steigt.
Für jede Menge Nervenkitzel sorgte der Schul-Robotik-Cup im Rahmen des 4. MINT-Festivals am 4. Juli 2026 auf dem Gelände des SteamWorks: 20 Teams aus neun Karlsruher Schulen traten mit ihren selbst entwickelten Robotern gegeneinander an. Unter der Leitung von Ralf Bielfeldt stellten sich auch zwei Teams des Helmholtz-Gymnasiums den anspruchsvollen Aufgaben. Dabei zählten nicht nur technische Präzision, sondern auch Kreativität, Teamarbeit und Problemlösungskompetenz – Kompetenzen, die zu den 21st Century Skills zählen und weit über den Robotik-Wettbewerb hinaus gefragt sind.
Das erfahrenere Team „Tobi’s Vater“ des Helmholtz-Gymnasiums mit Gustav Schwarz, Pavlo Zhuchenko, Louis Fischer und Martin Wiebusch aus den siebten und achten Klassen sicherte sich einen Podestplatz in der Kategorie Rettungsroboter. Besonders bitter: Im entscheidenden vierten von vier Läufen versagten „Tobi“ – so heißt der von Team „Tobis Vater“ programmierte Roboter – die Nerven. Die Aussicht auf den ersten Platz war offenbar zu viel Druck, und das Team fiel noch auf Platz 3 zurück.
Auch spannend war es für das zweite Helmholtz-Team „AHL Mechatronics“ mit den Nachwuchstalenten Alexander Rogal, Leonardo Venanzi und Henrik Bürmann aus der sechsten Klasse. Zwar verfehlte es in diesem Jahr mit einer starken Punktzahl am Ende nur knapp das Siegertreppchen, doch Spaß, Spannung und nicht zuletzt leckere Crêpes sorgten dennoch für einen gelungenen Wettbewerb. Für diese war der „CrêpeBot“ zuständig: Sein Roboterarm verteilte den Teig hauchdünn auf der heißen Platte und bereitete vollautomatisch frische Crêpes zu.
Text und Foto: Ralf Bielfeldt

