Trinationalen Schülerkongress
Internationale Inspiration: Junge Talente treffen sich beim Trinationalen Schülerkongress der Naturwissenschaften und Technik in Offenburg
Frau Wolff: Max, du warst Ende Januar 2026 beim Trinationalen Schülerkongress der Naturwissenschaften und Technik an der Hochschule Offenburg. Wie war das für dich?
Max: Es war super spannend! Jedes Jahr treffen sich über 150 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, um ihre Projekte vorzustellen. Für mich war es die erste Teilnahme, und ich fand es sehr interessant, einen internationalen, naturwissenschaftlichen Schülerkongress kennenzulernen. Besonders beeindruckend waren die zweisprachigen Schülervorträge, die das internationale Profil des Kongresses sichtbar machten
Frau Wolff: Wie ist der Ablauf eines solchen Kongresses?
Max: Der Kongress ging über zwei Tage. Es gab viele Vorträge von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Expertinnen und Experten und Laborführungen durch verschiedene Fachbereiche der Hochschule. Am zweiten Tag kamen zusätzlich noch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft wie Isabelle Wolf, die Beraterin des Rektors der Académie de Strasbourg, Volker Schebesta, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und Stephan Trahasch, Rektor der Hochschule Offenburg.
Frau Wolff: Was genau war dein Kongressbeitrag?
Max: Ich habe mein Projekt ReinAir – Feinstaub sichtbar präsentiert. Es geht um einen Sensor, der Feinstaub in der Luft messen kann. Feinstaub ist in hohen Konzentrationen schädlich für Menschen und Umwelt. Ich habe verschiedene Messergebnisse gezeigt, zum Beispiel dass an Silvester die Feinstaubwerte durch Feuerwerk stark ansteigen und dass Holzheizungen ebenfalls viel zur Belastung beitragen.
Frau Wolff: Max, du bist ja in der 7. Klasse und im zweiten Lernjahr Französisch. Wie war es für dich, auf dem Kongress zweisprachige Vorträge zu hören und dich vielleicht selbst auf Französisch auszudrücken?
Max: Am Anfang war ich schon ein bisschen nervös, aber es kommt gar nicht so sehr auf die perfekte Grammatik an. Viel wichtiger ist, dass man seine Ideen vermittelt und seine Begeisterung zeigt. Klar, fehlt einem auch Fachvokabular, aber dafür gibt es ja Übersetzungs-Apps. Mir hat außerdem geholfen zu sehen, dass es den anderen genauso ging, die wenigsten beherrschen die Sprache des Nachbarn perfekt. Trotzdem konnten wir uns alle irgendwie verständigen, und das hat mich sehr gelassen gemacht.
Frau Wolff: Was hat dir persönlich am besten gefallen?
Max: Mich hat besonders die Vielfalt der Projekte fasziniert. Einige entstanden im Unterricht, in manchen Projekten haben die Schülerinnen und Schüler sogar länderübergreifend zusammengearbeitet. Es war spannend zu sehen, wie sich die Schulsysteme in Frankreich und der Schweiz von unserem unterscheiden. Außerdem gab es wirklich beeindruckende Jugend forscht-Projekte!
Frau Wolff: Was nimmst du aus dem Kongress mit nach Karlsruhe?
Max: Für mich war es ein großartiges Erlebnis! Ich bin voll motiviert, meine Arbeit an ReinAir weiterzuentwickeln. Ich habe viele Ideen und Anregungen bekommen.
Frau Wolff: Vielen Dank, Max, für das Gespräch.
Max: Ich danke Ihnen, Frau Wolff, für Ihre Unterstützung und Begleitung zum Kongress.
Max Rekett Klasse 7






