PREISTRÄGER JUGEND MUSIZIERT

Eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern des Helmholtz-Gymnasiums hat am vergangenen Wochenende beim Regionalwettbewerb Jugend Musiziert teilgenommen und sehr erfolgreich abgeschnitten. Es ist immer wieder erstaunlich, welch beeindruckende musikalische Leistungen unsere Schülerschaft neben den schulischen Verpflichtungen bringen. Dazu gratuliert die Schulgemeinschaft sehr herzlich! In den nächsten Wochen werden bei den Regionalwettbewerben im Bereich Landkreis Karlsruhe und anderenorts noch weitere junge Musikerinnen und Musiker unserer Schule antreten. Wir wünschen ihnen viel Erfolg. Allen, die zum Landeswettbewerb weitergeleitet werden eine gute Vorbereitung für die nächste Runde.

Jugend Musiziert Regionalwettbewerb

Johanna Fritz, 5d, Violoncello, 1. Preis mit Weiterleitung

Irene Wang, 6a, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Arjen Roblick, 6b, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Dominik Bernsee, 6c, Horn, 1. Preis mit Weiterleitung

Eliana Deller, 6d, Violoncello, 1. Preis mit Weiterleitung

Mia Lohner, 6d, Klavier, 2. Preis

Renuka Wolff, 6c, Querflöte, 1. Preis

Aurora Brösicke, 6d, Querflöte, 1. Preis

Mathilda Broder, 6d, Querflöte, 1. Preis

Finn Xie, 6d, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Simon Haas, 7a, Horn, 1. Preis mit Weiterleitung

Letizia Eberle, 7d, Violine, 1. Preis mit Weiterleitung

Josefine Reisch, 7e, Klarinette, 1. Preis mit Weiterleitung

Elisa Stipa, 7e, Violoncello, 1. Preis mit Weiterleitung

Jonathan Winterscheid, 7e, Fagott, 1. Preis mit Weiterleitung

Marlene Henken, 8a, Querflöte, 1. Preis

Katarina Radestock, 8d, Violine (Kammermusik), 1. Preis mit Weiterleitung

Corylus Wolff, 8d, Violoncello (Solo), 1. Preis mit Weiterleitung

Corylus Wolff, 8d, Violoncello (Kammermusik), 1. Preis mit Weiterleitung

Clara Freymann, 7b, Querflöte, 1. Preis

Emily Liu, 7d, Querflöte, 1. Preis mit Weiterleitung

Selina Wang, 7e, Klavier, 1. Preis

Nikki Vukelic, 9b, Klavier, 2. Preis

Zhang, Guanyue, 9c, Klavier, 1. Preis

Shuronjona Saleh, 9d, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Clara Wißmann, 9d, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Noah Xie, 9d, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Johanna Hochschild, 10a, Gesang, 1. Preis mit Weiterleitung

Floria Huang, 10a, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Ruvim Arestov, 10b, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Anton Bechler, 10b, Horn, 1. Preis mit Weiterleitung

Liubomyr Taranov, 10b, Kontrabass, 1. Preis mit Weiterleitung

Roman Unzer, J1, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Ida Wißmann, J1, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Aris Kammenos, J2, Violoncello, 1. Preis mit Weiterleitung

Julian Korn, J2, Gesang, 1. Preis mit Weiterleitung

Vanessa Stößer, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung (Duo)

Vanessa Stößer, Klavier, 1. Preis (solo)

(die Informationen basieren auf den Ergebnisveröffentlichungen von Jugend Musiziert; es herrscht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte melden Sie gerne Fehler oder fehlende Informationen direkt an aufenanger@hg-ka.de)

„Wie eiskalt ist dies’ Händchen…“ 

Wer jetzt glaubt, dass dies etwa ein Schülerzitat nach einem erlebnisreichen Wintersporttag sei, liegt leider völlig falsch. Denn das Händchen gehört zu Mimi und es ist Rodolfo, der es berührt und der erschüttert den ungesunden Zustand seines Gegenübers feststellen muss. Den Kennern – und dazu gehören nun auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d – ist spätestens jetzt klar: Wir sprechen von Giacomo Puccinis Meisterwerk „La Bohème“. Gemeint sind damit die Künstler, die sich im 19. Jahrhundert in Paris niedergelassen haben, ständig in Armut und widrigen Verhältnissen lebten, dafür aber völlig ungebunden und frei ihren Künsten nachgingen. Und in diese Opern-WG aus einem Musiker, einem Philosophen, einem Maler und einem Poeten (eben jenem Rodolfo) platzt nun unvermittelt Mimi hinein, eine junge Nachbarin, die um Feuer bittet, um ihre Kerze wieder anzuzünden. In der Oper geht es – allein schon aus aufführungstechnischen Gründen – ja immer recht schnell mit dem Verlieben und so erleben Mimi und Rodolfo zwar einen rauschenden Abend auf den Straßen des Quartier Latin, verlieren sich aber kurze Zeit später auch wieder, weil Rodolfo für Mimis tuberkulöse Erkrankung keine Verantwortung übernehmen will. Man trifft ein letztes Mal zusammen und Mimi stirbt.  

Eine von den Musikprofil-SchülerInnen im Unterricht selbst erarbeitete Personenkonstellation klärte im Vorfeld den Inhalt. Wie geschickt, differenziert und flexibel Puccini hier mit Leitmotiven (für Personen und Personengruppen, für Orte, für Intentionen) arbeitet, entdeckten sie bei der Analyse verschiedener Klang- und Notenbeispiele. So wird dann auch nachvollziehbar, wie sich fast das gesamte 4. Bild aus lauter musikalischem Material aus dem 1. Bild speist. Eine Ouvertüre gibt es nicht, teilweise finden Liebesduett und Pärchenstreit zeitgleich auf der Bühne statt und man erlebt auch die Orte und Geräusche der Handlung als Zuschauer sehr realistisch mit, kurz: Wir werden Zeugen eines typischen Werkes aus der Phase des sogenannten „Verismo“. 

Ulrich Peters’ Inszenierung am Badischen Staatstheater Karlsruhe, die die SchülerInnen am 17. Januar 2026 (in Begleitung von Frau Rombach und Herrn Fessler) bei einer Aufführung erlebten, stand offenbar ganz in der Tradition eines Franco Zeffirelli (MET, New York) oder eines Götz Friedrich (Deutsche Oper Berlin), die sich optisch stark an der Zeit der Handlung (also der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts) orientierten. So entstand auch in Karlsruhe ein Bühnenbild mit viel Liebe zum Detail und mit faszinierenden Spiel-Räumen für das wunderbare SängerInnen-Ensemble und die Chöre. 

Das alles lässt uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Oper furchtbar endet. 

Glaubt man Rodolfo, so bleiben er und Mimi aber dennoch unsterblich, denn er sagt über sie beide: „Ich bin der Poet, sie ist die Poesie.“ Und da wird’s uns allen – und sei es draußen noch so frostig – doch wieder warm ums Herz, nicht wahr? 

Achim Fessler, Januar 2026 

Musikgymnasiale

Musik auf hohem Niveau – Musikgymnasiale konzertieren im Badischen Konservatorium

Wer am vergangenen Montag, 12. Januar, beim Konzert des Musikgymnasiums im Konzertsaal des Badischen Konservatoriums anwesend sein konnte, wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil: die sieben jungen Musikerinnen und Musiker aus den Klassenstufen 5 bis J2 spannten in ihrer Werkauswahl einen großen musikhistorischen und stilistischen Bogen von der Klassik bis in die Moderne mit Stücken aus Jazz und Pop. Das sehr unterhaltsame Programm wurde auf künstlerisch ausgesprochen hohem Niveau performt. Vielen Dank an das Badische Konservatorium, vertreten durch seinen stellvertretenden Leiter Sebastian Waldeck, den tollen Interpreten und dem Auditorium für sein Kommen. Das nächste Konzert findet am 4. Mai ebenfalls im Badischen Konservatorium statt. Allen Schülerinnen und Schülern, die in den kommenden Wochen bei der ersten Runde des Wettbewerbs Jugend Musiziert antreten, wünscht die Schule viel Erfolg!

Dr. Stephan Aufenanger

„Knusper, knusper, Knäuschen…“ 

Allein schon diese wenigen Worte genügen, um vielen von uns ins Gedächtnis zu rufen, worum es dabei denn geht, so berühmt ist das Märchen. Die meisten von uns kennen die „Hänsel und Gretel“-Fassung der Gebrüder Grimm. Das war auch bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5a so. Umso interessanter war es dann, die zahlreichen Änderungen zu entdecken, die Engelbert Humperdinck für seine gleichnamige Kinderoper vornahm: Da gibt es beispielsweise Figuren, wie das Sandmännchen oder Taumännchen, die in der Grimmschen Fassung fehlen und da wird Gretel nicht als schüchternes, verunsichertes Mädchen, sondern als die reifere, vernünftigere und selbstbewusstere große Schwester Hänsels dargestellt (was für das 19. Jahrhundert, in dem die Oper entstand, durchaus erstaunlich ist). Im Musikunterricht blieben wir aber nicht beim Inhalt stehen, sondern lernten auch den berühmten „Abendsegen“ kennen und analysierten, mit welchen musikalischen Mitteln Humperdinck das Stück gestaltete, sodass es wirklich nach einem besinnlichen Gebet und nicht etwa nach einem wilden Freudentanz klingt. Außerdem wissen die Schülerinnen und Schüler nun auch, was man unter einer „Hosenrolle“ versteht. 

Gut vorbereitet waren wir nun, zusammen mit den Klassenlehrerinnen, Frau Brown und Frau Tomaschewski, sowie dem Musiklehrer, Herrn Fessler, darauf gespannt, wie die Aufführung im Badischen Staatstheater Karlsruhe inszeniert werden wird.  

Da es sich bei den Darstellenden (also auch bei den Kinder-Figuren Hänsel und Gretel) natürlich um erwachsene Musikprofis handelt, wurden Tische und Stühle im Zuhause übergroß dargestellt. Die Eltern wiederum liefen auf in den Kostümen versteckten Stelzen, sodass die Größenverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern im Stück wieder stimmten. Für die Szenenwechsel machte sich das Theater seine Drehbühne zunutze, die auch dafür eingesetzt wurde, das Verirren Hänsels und Gretels im Wald plastisch darzustellen. Spektakulär war dann der Flug der Hexe auf ihrem Besen hoch und quer über die ganze Bühne.  

Dass sich im Anschluss an die Vorstellung einige Hauptdarsteller in ihren Kostümen für Fotos im Foyer zur Verfügung stellten, wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Und so entstand das Foto, das in der letzten Reihe die Protagonisten zeigt (v. l. n. r.): Mutter, Hänsel, Gretel, Vater. Im Vordergrund ist die Klasse 5a zu sehen. 

Begeisternd und bereichernd ging ein Nachmittag im Staatstheater zu Ende und während Frau Tomaschewski im Deutsch-Unterricht zum Thema Märchen Verbindungen nutzt, werden wir in der Nachbesprechung im folgenden Musikunterricht dann über das eine oder andere „Knäuschen“ – hier im Sinne von Besonderheit – dieses schönen Opernbesuchs noch in den Austausch kommen. 

Achim Fessler, Januar 2026 

Jubiläumskonzert

Musikgymnasiale Schülerinnen und Schüler beim Jubiläumskonzert des Precollege der Musikhochschule Karlsruhe

Die Musikhochschule Karlsruhe feiert in diesem Semester ihr 20-jähriges Bestehen im Bereich der Hochbegabtenförderung durch das Precollege. Beim Jubiläumskonzert im Wolfgang Rihm-Forum am 10.12.2025 waren vier der sieben grandios aufspielenden Solisten Schülerinnen und Schüler aus dem musikgymnasialen Zug unserer Schule. Ida Wissmann, J1, spielte den ersten Satz eines Mozart’schen Klavierkonzertes, Anna-Mai Johannsen, J2 überzeugte bei einem barocken Oboenkonzert, Lara Eberitzsch, Klasse 9d, musizierte die ersten beiden Sätze des 2. Violinkonzertes von Wieniawski, Julius Dehnen, Klasse 10b, meisterte den ersten Satz des Klavierkonzertes von Edward Grieg. Technisch wie musikalisch durfte das Publikum herausragende Leistungen hören. Begleitet wurden alle Solisten bei diesem sehr bemerkenswerten Konzert von einem Sinfonieorchester unter der Leitung von Prof. Sedlmeier. 

Dr. Stephan Aufenanger
Leiter des musikgymnasialen Zuges

Kammermusikkurs

Am Mittwoch, 19. November fand im Velte-Saal der Hochschule für Musik das Abschlusskonzert des diesjährigen Kammermusikkurses unserer musikgymnasialen Schülerinnen und Schüler statt. Insgesamt elf Ensembles, in denen sich 24 unserer jungen Künstlerinnen und Künstler vereinten, bereiteten ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm unter Anleitung durch Professorinnen und Professoren der Hochschule für Musik Karlsruhe vor. Werke u.a. von Johann Sebastian Bach, Francois Devienne, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann und Pauline Viardot werden zu hören sein.

Ein herzliches Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, die uns einen solch wunderschönen Abend bereiteten.

Carl Bechstein Wettbewerb 2026

Beim Carl Bechstein Wettbewerb 2026 in Berlin haben einige Schülerinnen des musikgymnasialen Zuges mit großem Erfolg teilgenommen: so haben Simeon und Ruvim Arestov in der Kategorie Klavier und ein Streichinstrument AG.3 den 3. Preis und zusätzlich noch den Sonderpreis der Hindemith Foundation gewonnen.  Darüber hinaus hat sich  Ida Wissmann, J1, Klavier, den Sonderpreis des Bärenreiter Urtext Verlages erspielt. 

Ferner hat sich Roman Unzer, ebenfalls J1, Klavier, wurde ein Förderpreis beim Internationalen Bach-Wettbewerb Köthen zugesprochen. Allen Preisträgerinnen und Preisträgern gratuliert die Schulgemeinschaft sehr herzlich!

Riemschneider-Stiftung

Stipendien der Riemschneider-Stiftung für Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums

Am Donnerstag, 6. November wurde im Rahmen einer Übergabefeier 12 Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums ein Stipendium übergeben. Die Stiftung unterstützt nicht nur seit vielen Jahren unter anderem die großen Unternehmungen unserer Ensembles – zuletzt die Reise des Kammerchores nach Chile – sondern auch im Umfang von jährlich 8000 EUR musikgymnasiale Schülerinnen und Schüler, die weder Vorstudenten an einer Musikhochschule noch Stipendiaten am Badischen Konservatorium sind. Frau von Renteln, welche die Stiftung schon lange sehr wohlwollend im
Sinne unserer musikalischen Aktivitäten unterstützt und Herr Klein-Knott, neues und sehr engagiertes Vorstandsmitglied der Riemschneider-Stiftung, übergaben den Stipendiaten die Förderurkunden. Die Übergabefeier wurde durch drei jeweils aus Stipendiaten bestehende Kammermusikformationen würdig musikalisch umrahmt. Herzlichen Dank an die Stiftung und Glückwünsche an die Stipendiaten! 

Bachwettbewerb

14. Nationaler Bachwettbewerb für junge Pianisten vom 15. – 19. Oktober 2025 in Köthen (Anhalt)

Beim deutschlandweiten Bach-Wettbewerb in Köthen gewann Roman Unzer in der Altersgruppe III (bis 18 Jahre) mit 22,4 Punkten einen Förderpreis.

2. Musiktheorieabend

Der 2. Musiktheorieabend fand am 10. Juli 2025 statt und zeigte einmal wieder zu welch außergewöhnlichen Leistungen unsere Schülerinnen und Schüler fähig sind. Ein kurzweiliger Abend mit Arrangements, die gefällig waren und mit großem Applaus vom Publikum angenommen wurden.

Ein besonderes Dankeschön geht an Jonas Wolf, der diesen Abend möglich gemacht hat.

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