Scones and cream

Im Englischunterricht werden nicht nur Vokabeln und Grammatik vermittelt, sondern es wird auch die Kultur der englischsprachigen Länder kennengelernt. Die interkulturelle Kompetenz und das damit einhergehende Vermögen sich in andere Kulturen hinzuversetzen und deren Handlungsweisen zu verstehen spielt in der heutigen globalisierten Welt eine große Rolle. 

In der 5. Klasse wird diese interkulturelle Kompetenz unter anderem dadurch gefördert, dass die Schüler:innen einen Klassiker kennenlernen: scones. Scones sind ein typisch britisches Gebäck, das häufig zur tea time mit Sahne und Marmelade gereicht wird. Die Schüler:innen beschäftigen sich in Unit 2 mit den Lehrbuchsfamilien und lernen deren Alltag näher kennen. In einer der Familien gibt es am Sonntag nach dem Mittagessen cream tea mit scones, jam und cream.

Um die Doppelstunde Englisch am Dienstagvormittag authentisch zu gestalten und den Klassiker zu probieren, brachte Frau Kleber für die gesamte Klasse scones mit. Leider war der Teig, trotz deutlich mehr Mehl als im Rezept angegeben, zu klebrig, um wirkliche scones zu erhalten. Doch auch der in kleine Teile geschnittene große Keks und die Extraportion Sahne schmeckte allen vorzüglich. 

Falls ihr euer Glück mit dem Rezept versuchen wollt, dann findet ihr hier das Rezept aus Cornelsen Access 1, Seite 49.

Text und Bilder: Lena Kleber

WOYZECK  am Helmholtz

„Es ist alles Arbeit unter der Sonn“

Julian König von THEATERmobileSPIELE spielt alle Rollen des Dramas selbst.

Was Armut mit einem Menschen machen kann, wird sehr eindrucksvoll in ‚Woyzeck‘ von Georg Büchner dargestellt. In dem Drama wird die Frage aufgeworfen: Was ist das, das in uns lügt, mordet, stiehlt? In einer einstündigen Aufführung für die Abiturientinnen und Abiturienten der Leistungs- und Basiskurse Deutsch nimmt Julian König als Alleindarsteller das Publikum mit in die Welt des armen Franz Woyzeck.  Nach dem Theaterspiel haben die Schülerinnen und Schüler viele Fragen an den Schauspieler. Es wird klar, dass die jungen Menschen beeindruckt waren von der Intensität und Qualität der Aufführung. Auch die Frage der Aktualität des Werkes wird klar: Wer ist Opfer, wer ist Täter? – ein nach wie vor sozialkritisches Thema.

Text und Bilder: Monika Schilli

Intermediate Jazz Band

… im Studio der SWR Big Band

Nach der Show ist vor dem Studio: 

direkt am Morgen nach dem Auftritt bei der Jazz Night sind die Schülerinnen und Schüler der Intermediate Jazz Band unter Leitung von Herrn Müller einer Einladung der SWR Big Band gefolgt, in deren Studio im Stuttgarter Funkhaus Teile ihres Konzertprogramms aufzunehmen. Gecoacht wurde sie dabei vom beeindruckenden SWR-Posaunisten Marc Godfroid, der kurzerhand seine Posaune auspackte und mitspielte. Was für ein spannender und lebendiger Einblick in den Alltag und die Arbeitsweise dieses international erfolgreichen Klangkörpers!

Sowohl Marc als auch das Produktionsteam zeigten sich beeindruckt vom hohen Niveau unserer MusikerInnen. Mit vielen tollen musikalischen Eindrücken (und auch ein bisschen Stolz) im Gepäck geht es für die Schülerinnen und Schüler der „Inter Jazz“ nun zurück in den Schulalltag. Wir sind gespannt auf das Ergebnis der Aufnahme, die in den Studios des SWR nun professionell nachbearbeitet wird. Ein Dank geht auch an Frau Trumpf, die die Band nach Stuttgart begleitet hat.
Text und Bilder: Gabriel Müller

Lebensmelodien

Diesen Abend werden viele nicht so schnell vergessen. Ein emotionaler Abend mit Nur Ben Shalom und der Klasse 10d unter der Leitung von Herrn Seeger. Traurig und schön zugleich, zum Gedenken an die vielen jüdischen Schicksale, die persönlichen Geschichten und die Hoffnung, die hoffentlich nie erlischt.
Zahlreiche Besuchen lauschten den Klängen und Geschichten der Schülerinnen und Schüler… vielen Dank für Ihr Kommen!

Jazz Night 5.2.24

Der Februar beginnt mit einem fantastischen Auftakt: alle 3 Ensembles, die Junior Jazz Band, die Intermediate Jazz Band sowie die Senior Jazz Band unter der Leitung von Herrn Petri, Herrn Müller sowie Herrn Ade traten alle an einem Abend auf. Die Aula platzte aus allen Nähten, es war kein Plätzchen mehr zu finden, so dass sogar die Treppe vor der Aula genutzt wurde. Die J1 versorgte uns in den Pausen mit Getränken und die Technik-AG war für Licht und Sound zuständig.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten! Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Mal.

Bolyai-Wettbewerb

Zwei Preisträgerteams beim diesjährigen Bolyai-Wettbewerb

Kaum vorstellbar, dass die hohe Teilnehmerzahl vom letzten Schuljahr noch übertroffen werden kann, aber es ist so: In diesem Jahr hatten wir 41 Teams, die sich den Aufgaben gestellt haben! Elf davon erreichten Plätze unter den ersten 20!

Zwei Teams sind unter den ersten sechs ihrer Klassenstufe in ganz Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland und gehören damit zu den Preisträgern. Es sind das Team „Kybz“ mit Katarina Radestock, Yiran Yan, Ben Lengemann und Zoe Gao aus der Klasse 6c (bei Frau Lange) und das Team „Four Fuchs“ mit Luis und Daniel Alsaoub López, Philipp Ton und Dominik Heinrich aus der 10a (bei Herrn Müller).

Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern und auch den anderen Teams für ihr gutes Abschneiden! Schön, dass so viele mitgemacht haben.

Text und Bild: Gabriele Möhler

Trinationaler Schülerkongress

Erfolgreiche Teilnahme des Helmholtz-Gymnasiums auf dem Trinationalen Schülerkongress in Offenburg 2024

Das Helmholtz-Gymnasium war gleich mit drei Projekten am 25. und 26. Januar 2024 auf dem „15. Trinationalen Schülerkongress der Naturwissenschaften und Technik“ an der Hochschule in Offenburg vertreten. 

Clara Wottge aus der K1 präsentierte ihre Arbeit zu klebenden Proteinen nach dem Vorbild der Natur. Zhiting Wang und Sarah Wioska (K2) entwickelten in ihrem Projekt Green Screen -grüner schreiben eine Tabletfolie aus ausschließlich biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen, die keinerlei Schadstoffe oder Plastikbestandteile enthält. Um ein gutes Schreibgefühl zu erreichen, wurden die Folien in unterschiedlicher Dicke und Sprödigkeit entwickelt und getestet. Zusätzlich stellten sie einen ebenfalls biologisch abbaubaren Klebstoff her, der es ermöglicht die Folie auf dem Tablet zu befestigen. Von 40 teilnehmenden Projekten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz erlangten sie den dritten Platz beim Posterwettbewerb. 

Zusammen mit einer Schülergruppe des Lycée Theodore Decks aus dem französischen Guebwiller präsentierten Emilio Craf Castillo, Erik Sommerfeld (K1), Janne Hautzinger, Christoph Karle und Clara Wottge (K2) ein deutsch-französisches Forschungsprojekt zur Geothermie mit Vorbildcharakter. „Geothermie ist ein interessantes Thema, das für beide Länder am Oberrhein relevant ist“, betont Ricarda Trumpf, die gemeinsam mit Doris Wolff das naturwissenschaftliche grenzüberschreitende Projekt betreut. Das binationale Schülerforschungsprojekt kombiniert anschauliche Modellversuche mit einer Online-Umfrage. Die gemeinsam konzipierte Umfrage zielte darauf ab, das Verständnis und die Akzeptanz von Geothermie in der Bevölkerung zu erfassen. Über eine gemeinsame Plattform wurden Teilnehmende aus unterschiedlichen Altersgruppen und Hintergründen befragt. „Die Unterstützung durch Übersetzungsprogramme waren v.a. bei der Erstellung der zweisprachigen Fragebögen hilfreich“, erklärt Emilio. Die Fragen umfassten Themen wie Wissen über Geothermie, Umweltbewusstsein, Bedenken sowie die Bereitschaft, in Geothermie zu investieren. Die Ergebnisse zeigten eine überraschend hohe Übereinstimmung zwischen den Teilnehmenden beider Länder bezüglich der Bewertung von Geothermie. Über 95% der Befragten hält Geothermie für eine gute Technologie und über die Hälfte wäre bereit in Geothermie zu investieren. Trotz hoher Befürwortung haben über 90% aber auch Bedenken. Die Hauptaspekte hierbei sind hohe Kosten, fehlender Platz und Risiken für die Umwelt bei der Nutzung von Geothermie.

Bei den gemeinsamen Treffen der beiden Schulen im Mai 2023 in Karlsruhe und im Oktober 2023 in Guebwiller wurden Modellversuche durchgeführt, um die Grundprinzipien der Geothermie zu verdeutlichen. Auf dem Trinationalen Schülerkongress konnten Kongressbesucher aktiv am Experimentieren teilnehmen und erhielten so einen praktischen Einblick in die Funktionsweise der Geothermie. Höhepunkt der Veranstaltung war der vom Lycée Deck und dem Helmholtz-Gymnasium gemeinsam präsentierte Keynote-Vortrag vor den ca. 200 Kongressteilnehmenden, den Ehrengästen aus Politik und der Hochschule sowie der Presse und dem SWR-Fernsehen. „Natürlich waren wir aufgeregt, als wir im voll-besetzten Hörsaal standen und eine Fernsehkamera auf uns gerichtet war“, berichtet Erik Sommerfeld. Die Aufregung konnte man den Schülerinnen und Schüler aber nicht anmerken; sie präsentierten äußerst souverän.  

„Wir zeigen mit unserem Beitrag, dass länderübergreifende Zusammenarbeit auch innerhalb eines Projektes funktioniert und dass globale Herausforderungen nur durch gemeinsame grenzüberschreitende Anstrengungen gelöst werden können“, betont Doris Wolff. „Durch gegenseitige Besuche und gemeinsames Experimentieren wurden persönliche Kontakte geknüpft“, sagt Ricarda Trumpf. „Die Ergebnisse wurden digital geteilt, um Informationen auszutauschen. Zum Abgleich über den Fortschritt des Projektes erfolgte die Kommunikation über E-Mails“, so Trumpf weiter. Initiativen wie diese Projektarbeit fördern nicht nur punktuelle Begegnungen, sondern ermöglichen einen Austausch von Ideen und Perspektiven über einen längeren Zeitraum und geben Einblick in das Schulsystem und die Kultur des jeweiligen Nachbarn.

Der SWR-Fernsehbeitrag über den Kongress und das gemeinsame Geothermieprojekt vom 27.01.2024 ist in der SWR-Mediathek, Landesschau vom 27.01.2024, zu sehen.
Text und Bilder: Dr. Doris Wolff

7d gestaltet Buchcover

Zum Beginn der Lektüre Charlie and the chocolate factory von Roald Dahl sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d im Englischunterricht in die Rolle eines Buchcover-Illustrators geschlüpft. Buchcover sind die Visitenkarte eines Buches und haben einen maßgeblichen Einfluss darauf, ob ein Leser oder eine Leserin das Buch in die Hand nimmt oder nicht. Die Schülerinnen und Schüler haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und sehr ansprechende Buchcover gestaltet, die nun während der Lektüre des Buches das Klassenzimmer dekorieren. 

Text und Bilder: Lena Kleber

“Mathematik im Advent”

Der zweite Wettbewerb, an dem sich wieder viele Schülerinnen und Schüler beteiligten, ist „Mathematik im Advent“. Hier erreichten 18 SuS alle 24 Punkte; sie bekommen dafür von unserer Schule einen kleinen Preis. Es sind dies: Simon, Leo und Annalena aus der 5a, Mari und Paula aus der 5c, Sophie, Jonathan und Josefine aus der 5e, Lucas und Frieda aus der 6a, Moana aus der 7d, Berenike, Noah, Linda und Johann aus der 8d, Sabiha und Amelie aus der 9c und Benedikt aus der 10c. Auch euch herzlichen Glückwunsch! Es ist toll, dass ihr den ganzen Advent durchgehalten und die Aufgaben richtig gelöst habt!
Text: Gabriele Möhler

1 2 3 4 5 6 35